MTB-Tour Nesseltal

Motiviert durch den Sellaronda Bike Day bin ich jetzt noch öfter auf dem MTB unterwegs, um meine Ausdauer zu verbessern. Die heutige Strecke würde mich Richtung Thiersee und entlang der Landstraße bis zum Ursprungpass an der deutsch-österreichischen Grenze führen. Dann aufwärts durch’s Nesseltal zur Wirtsalm und vorbei an den Oberaudorfer Almen zurück ins Tal.

Der erste steile Anstieg erwartete mich auf dem Weg zum Thiersee. Im kleinsten Gang ging es über Schotter bergauf, aber alles war fahrbar. Von Vorderthiersee war ich größtenteils gezwungen, auf der Landstraße zu fahren. Dem lästigen Verkehr war kaum zu entkommen, was bei den teils uneinsehbaren Kurven etwas unangenehm hätte sein können. An vielen Stellen konnte ich jedoch auf den Fußweg neben der Straße ausweichen, und kurz vor dem Pass führt ein Schotterweg durch den Wald parallel zur Straße.

Dann verabschiedete ich mich vom Gestank der Dieselabgase und bog ins Nesseltal ein. Entlang einem ausgetrockneten Bachbett führte die Schotterpiste durch den dunklen, Wald nach oben. Im hinteren Abschnitt wurde es so steil, dass ich ca. 500 m schieben musste. E-Biker könnten hier locker hochradeln. Der Weg ging dann in einen ausgesetzten Singletrail über, auf dem ich meist wieder fahren konnte.

Dann jedoch würden auch dem E-Biker Grenzen gesetzt, denn ich stand vor Treppenstufen, die mitunter ziemlich steil waren. Also schulterte ich meinen Carbon-Renner und freute mich wieder einmal über das Leichtgewicht meines Eigenbau-Boliden. Auf etwa 1220 Metern Höhe, also wenige Meter vor dem höchsten Punkt, flachte der Weg wieder ab und schon bald stand ich oben auf der Wirtshöhe und hatte einen schönen Blick über den vor mir liegenden Brünnstein.

Es konnte bergab gehen! Nach einem kurzen Gegenanstieg folgte eine sehr steile Schotterabfahrt zu den Oberaudorfer Almen, dann folgte ein steiler, teils leicht felsiger Waldweg und schlussendlich eine Forststraße, auf der ich es krachen lassen konnte.

Nach einem Gumpenbad, insgesamt ca. 1000 Hm Anstieg und einer Strecke von 33 km war ich wieder zurück am Startpunkt. Nun war erstmal mindestens ein Regenerationstag angesagt, nachdem ich am Tag vorher schon knapp 2 km Schwimmen war.

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