Feedback – Ausrüstung

24.03.2018

Servus Andreas, Du hast Dich auf Deiner Homepage und im IBC Forum recht positiv zu dem Rucksack Ortlieb MountainX 31 geäußert. Ich bin durchaus Ortlieb Fan, nutze eine ganze Reihe Produkte, u.a. den Hochtourenrucksack Elevation. Habe mir den MountainX jetzt einmal in einem Laden angesehen und viele Details sprechen für ihn: wasserdicht, robust, geringes Gewicht, gutes Tragesystem, alles sehr ähnlich wie beim Elevation. Nicht gefallen hat mir die Helmhalterung. Ich hatte Sorge, dass der Helm rechts oder links neben der unteren Schnalle rausfällt. Das sieht Ortlieb wohl auch so, deshalb haben sie der Konstruktion ein extra Gummibändchen (leider angenäht und nicht einfach austauschbar) spendiert, mit dem man den Helm sichern soll. Jedes Mal, wenn man an das untere Rucksackfach will, muss man aber die Helmhalterung auf-/abmachen. Und was steckt man in diese kleine, wasserdichte, aber exponierte Tasche denn so rein: Geld, Ausweis, Handy? Ich finde den MountainX eigentlich gut, aber die Helmhalterung scheint mir nicht zu Ende gedacht. An anderen Rucksackmodellen verwendet Ortlieb ein kleines Gumminetz mit vier kleinen Haken, die in vier kleinen Schlaufen am Rucksack eingehängt werden. Das gefällt mir besser.
Wie kommst Du mit der Helmhalterung zurecht? Benutzt Du die überhaupt oder lässt sie gleich zu Hause? Ich würd‘ mich freuen, wenn Du mir ein paar Sätze zu Deinen praktischen Erfahrungen speziell mit der Helmhalterung am MountainX 31 schreiben könntest. Vielen Dank!

Antwort: Bei mir hat der Helm immer sicher und zuverlässig in der Halterung gehalten. Das Gummibändchen braucht’s eigentlich gar nicht, es dient nur zur zusätzlichen Sicherung, weniger zur Fixierung. Deswegen leiert das auch nicht aus. Klar, man muss die Halterung lösen, wenn man ans untere Fach will, anders geht es ja gar nicht. Es reicht aber, den unteren Clip zu öffnen und die Halterung nach oben zu klappen. Das ist ein Handgriff und wirklich nicht kompliziert. Ich verwende die Helmhalterung jedoch selten für den Helm, weil ich ihn normalerweise aufhabe (auch uphill). Ich nutze sie für den Helm immer, wenn ich mit Verkehrsmitteln unterwegs bin. Praktisch ist sie trotzdem, ich stecke da immer Kartenmaterial, Bargeld und Zugtickets rein, weil sie wasserdicht ist. Das Handy kommt innen in den Rucksack, weil es da vor Stößen besser geschützt ist. Mir ist diese Art Halterung lieber als ein Netz. Anfangs habe ich die Halterung tatsächlich zuhause gelassen, aber mittlerweile schätze ich das zusätzliche Fach.


16.10.2016

Hei Andreas!
Vielen Dank für deine informativen und schön gemachte Seiten. Besonders haben mir deine Videos gefallen. Habe inzwischen auch schon vier Alpenüberquerungen hinter mir. Leider bin ich nicht so sportlich wie du ausgelegt. Deine Berichte haben mir allerdings geholfen einige Zweifel an der Durchführbarkeit einiger Etappen auszuräumen. Bei deiner Auflistung des Gepäcks ist mir ein kleines Detail aufgefallen. Dein Taschenmesser hat es mir angetan. Könntest du mir bei Gelegenheit, falls es möglilch ist, den Namen des Produzenten vermitteln. Ich hatte nämlich ein identisches und habe es leider auf einer meiner Touren verloren. Es hat gut in meiner Hand gelegen und mir bei vielen Gelegenheiten gute Dienste geleistet. Gerne würde mir wieder eines besorgen. Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüssen!

Antwort: Es ist ein EKA Swede Klappmesser mit 12C27-Carbonstahlklinge und Holzgriff. Sehr leicht und (im Gegensatz zu Edelstahlmessern) sauscharf.


23.09.2016

Hallo! Es macht richtig spaß dir zuzusehen. Am Anfang dachte ich noch, dass ich Ellenbogenschützer anziehen würde, aber die sind ja aber dann irgendwann aufgetaucht Kannst du die POC Knieschoner eigentlich auch für 20-30km Touren im Wald mit anspruchsvollen Trails empfehlen, oder sollte ich mich da nach anderen umsehen, wenn ich diese nicht immer an- und ausziehen möchte? Wünsche dir weiterhin viel Spaß beim biken, bleib gesund und mach weiter so!

Antwort: Hi! Die POC-Knieschoner sind sehr gut und fangen auch harte Schläge gegen Fels effektiv ab. Die Schoner dürfen nicht locker sein, sondern müssen gut sitzen, damit sie beim Fahren nicht verrutschen. Das heißt, man wird immer darunter etwas schwitzen, egal welches Modell du wählst. Aber lieber schwitzen, als ein kaputtes Knie. Auch Ellbogenschützer gehören für mich beim Downhillbiken dazu. Ich hatte welche dabei, die aber etwas zu groß waren und ans Handgelenk gerutscht sind. Deshalb bin ich meistens doch ohne gefahren.


29.06.2016

Hallo Andreas! Zuerst einmal herzliche Gratulation zu deinen Biketouren und all den fantastischen Bildern, Videos, Anleitungen usw. Nach deiner Anleitung habe ich mir so ein Tarp erstellt, diesen Schlafsack gekauft – Funktioniert alles bestens. Auch dieses Navi habe ich mir jetzt geleistet. Perfekt! Eine Frage – kann ich diese Akkus im Navi auch am Strom aufladen oder braucht es wirklich immer Batterien dazu. Tönt irgendwie jetzt dämlich aber mir scheint, dass am Strom alles läuft aber die Akkus nicht geladen werden – richtig?

Antwort: Du hast beim Garmin eTrex die Wahl, ob du Batterien oder Akkus verwendest. Batterien lassen sich logischerweise nicht aufladen. Für Akkus müsstest du ein entsprechendes Ladegerät mitnehmen. Man kann sie nicht über das Navi selbst aufladen. Ich verwende unterwegs Batterien. Ein Satz Batterien hält bei mir 2-3 Tage. Wenn ich also länger unterwegs bin, habe ich um die 6 Batterien dabei. Und falls das nicht reichen sollte, kann man unterwegs ja problemlos welche nachkaufen. Bisher sind am Ende aber immer Batterien übriggeblieben.


19.06.2016

Tolles Video mit klaren Begründungen und hilfreichen Informationen. Was ich vermissen würde, ist eine kleine Zange. Die bräuchte ich bei meinem Rad schon um die Bremsbeläge zu wechseln. Aber ich hatte auch schon mal das Problem, dass sich das Ventil gelöst hatte und ich dadurch die Mutter zum Aufpumpen nicht mehr lösen konnte. Seit dem habe ich immer eine kleine Spitzzange dabei, mit der man auch mal einen Schaltzug oder ähnliches abzwicken kann.

Antwort: Eine Zange ist sicher hilfreich. Ich habe aber noch nie eine gebraucht, deshalb verzichte ich im Gepäck darauf. Mit Ausnahme von letzter Woche am Gardasee, als mir der Schaltzug zerrissen ist. Da habe ich aber auch eine neue Bowdenzug-Hülle gebraucht, die ich auf dem Alpencross sowieso nicht dabei habe. Einen zu lagen Schaltzug kann man zur Not auch aufrollen und mit einem Kabelbinder am Rahmen fixieren.


17.05.2016

Hallo Andreas, ich hätte eine Frage an dich. Du fährst soweit ich das immer richtig gesehen habe nie mit Schutzblechen, Mudguards etc. Ich selbst habe die Erfahrung, dass schon eine kurze Strecke auf matschigem Weg aussreichen, dass der Po zwischen Sattel und Rücksack schnell mal nass wird. Dies kann sehr unangenehm werden, gerade wenn es kalte Außentemperaturen hat. Sollte man hierbei beim Material der Fahrradhose schon drauf achten, dass diese nichts durchlässt? Speziell geht es um die Ausrüstung gegen einen möglichen Regen bei einer Mehrtagetour in den Alpen. Dachte dabei an eine gute leichte Regenjacke, eine Regenhose und Überschuhe gegen den Schutz von „oben“. Dazu evtl. an ein paar leichte Schutzbleche, die nach Bedarf mit Klett angebracht werden können und gegen das Gespritz von unten schützen. Da du ja auch gute Erfahrungen mit schlechtem Wetter hast erbitte ich deine Meinung zum Thema „Gerüstet gegen Sauwetter“ Liebe Grüße aus Oberfranken

Antwort: Die Meinungen zur Ausrüstung bei schlechtem Wetter gehen weit auseinander, das ist oft Geschmackssache. Ich versuche meinen Alpencross immer so zu legen, dass ich keinesfalls tagelang im Regen fahren muss. Bei zu schlechtem Wetter verschiebe ich, d.h. es gibt höchstens mal ein paar Schauer oder im schlimmsten Fall einen Regentag. Dafür braucht es keine Schutzbleche und oft nichtmal eine Regenhose. Wenn man mit mehr Regen rechnet, macht ein kleiner Mudguard vorne sicher Sinn. Ein Schutzblech hinten würde ich nicht mitnehmen, das ist zu sperrig im Gepäck. Außerdem hat man ja dann eine Regenhose an. Die und der Rucksack sollten den hochspritzenden Dreck effektiv abhalten.

Danke, das klingt doch recht schlüssig. Dann werde ich eine einfache Fahrrad Regenhose mit einpacken. Wenn ich schon mal die Möglichkeit habe, möchte ich dir für dein ganzes Engagement und vor allem deine wunderbaren und interessanten Videos ein großes Lob aussprechen. Danke, dass du dir so viel Zeit nimmst und deine Erfahrungen, Erlebnisse und Touren mit der Bikercommunity teilst. Keine anderen Transalp-Filme haben mich so inspiriert. Mach noch gaaaaanz viele Jahre weiter so!


15.05.2016

Hallo Gletschersau! Großen Respekt für deine tollen Touren und Nachberichte aus den Alpen jedes Jahre. Ich fahre mit Kumpels dieses Jahr mittlerweile auch schon im 4. Jahr einen Alpencross. Wir haben dieses Jahr vor teilweise im Freien mit Plane zu übernachten. Hast du ein paar Tipps für uns bezüglich der Temperaturen und Klamotten/Material, mit denen wir rechnen müssen?
Kannst du uns auch etwas zur rechtlichen Lage zum wild Übernachten sagen, auch außerhalb Deutschlands? Über eine Antwort würden wir uns freuen.

Antwort: Hallo Stephan. Ich habe auf meiner Transalp-Seite schon etwas zu dem Thema geschrieben. Die Temperaturen sind schlecht vorhersehbar, das hängt sehr stark von Jahreszeit, Wetterlage und Höhe ab. Ihr müsst mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt rechnen, wie ihr sicherlich von eueren bisherigen Alpenüberquerungen wisst. Meine Ausrüstung ist auf der Seite Ausrüstung beschrieben. In den Bergen wird höchstens ein Notbiwak oberhalb der Baumgrenze geduldet. Wegen der kritischen rechtlichen Lage und den Risiken mit dem Wetter würde ich grundsätzlich davon abraten, im Freien zu übernachten. Viele Grüße!


20.01.2016

Hallo Andreas, fährst du ohne Federgabelpumpe über die Alpen (2015 ist mir ja klar…)?

Antwort: 2012 habe ich mein Fully auf Stahlfedergabel umgerüstet. Seitdem ist eine Pumpe für die Federgabel sowieso unnötig. Auch wenn ich eine luftgefederte Gabel hätte, würde ich keine spezielle Pumpe mitnehmen. Gleiches gilt für den Dämpfer beim Fully. Ich empfehle, vor dem Cross die Funktion der Federelemente sorgfältig zu überprüfen und falls nötig einen Service machen zu lassen. Meistens erkennt man schnell, ob das Bauteil einwandfrei funktioniert oder nicht. Die Kartuschen verlieren über das Jahr immer geringfügig Luftdruck, das ist ganz normal. Wenn sie sehr viel Luft verlieren, sind eventuell die Dichtungen spröde geworden und ein Service ist empfehlenswert. Vor der Abreise sollte der Luftdruck auf das notwendige Niveau gebracht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man mit Rucksack etwa 10 kg schwerer ist.


10.01.2016

Hallo Andreas, bin seit geraumer Zeit beim „stöbern“ auf Deiner Seite. Tolle Berichte, viele Details in allen Bereichen, weiter so !! Haben letztes Jahr auch einen AX gefahren, zu viert. Ich musste leider krankheitsbedingt während der Tour aussteigen. Bin aber 2016 wieder dran.
Fragen: Du hast so eine Art Gürtel/Hüfttasche dabei. Die hast Du aber nirgends beschrieben (… oder ich habs vor lauter Infos nicht gefunden). Marke/Einsatzzweck/Befestigung? Schreib doch mal. Deine Saddle-Bag ist ja von Ortlieb. Welche Größe macht Sinn, bin gerade am neu orientieren.

Antwort: Bei der Gürteltasche handelt es sich um eine Fototasche. Ich wollte die Kamera immer griffbereit haben. Ansonsten finde ich Hüfttaschen beim Mountainbiken eher unpraktisch. Ich habe in den letzten Jahren unterschiedliche Modelle verwendet, je nachdem, welche Kamera ich dabeihatte. Am besten gefallen mir die Fototaschen von Lowepro aus der Apex-Serie. Die sind gut verarbeitet und robust. Die Fototasche ist direkt am Hüftgurt des Rucksackes befestigt. Ein zusätzlicher Karabiner verhindert, dass die Tasche beim Fahren nach vorne zum Bauch rutscht. Ich werde demnächst mal was darüber schreiben.

2015 hatte ich zum ersten Mal die Ortlieb Saddle-Bag montiert. Am Fully ging das nicht, weil das Hinterrad beim Einfedern die Satteltasche berührt hätte, besonders, wenn der Sattel abgesenkt ist. Mit dem ungefederten Rad war das jedoch problemlos möglich. Die Ortlieb Saddle-Bag gibt es in den Größen S, M und L. Größe L ist definitiv zu groß. Ich habe Größe M verwendet. Details findest du auf der Ortlieb-Homepage.


15.01.2018

Hi! Ist denn die rote Matte auf deinem Foto wirklich die Prolite Plus? Ich möchte sie mir evtl. auch kaufen, jedoch sieht sie überall anders in Videos etc. dann doch um einiges größer aus. Oder bekommt man die wirklich so klein, also kleiner als 28×12 wenn man sie heftigst zusammendrückt? Ich würde es so beschreiben, dass sie überall eher die größe eines Masskruges hat oder noch größer und bei dir sieht sie so aus, als ob ich sie in einen 0,5L Krug fast reinstopfen könnte. Und ich denke wir reden beide von der Regular also 183cm länge, oder? Diese bräuchte ich nämlich. Wäre super, wenn du mir helfen könntest!

Antwort: Es handelt sich ganz sicher um die Therm-a-Rest ProLite Plus Große „regular“ (51×183 cm). Da Packmaß von 28×12 cm ist eine Herstellerangabe. Ich habe nicht wirklich nachgemessen, aber auf dem Foto ist meine Hand mit drauf, da sieht man die Dimensionen. „Maßkrug“ trifft es ganz gut. Beim Einpacken ist wichtig, dass man die Luft rauspresst. Dann kann man sie sehr klein zusammenrollen. Sie wird dabei zuerst in der Mitte gefaltet und dann von unten her in Richtung Ventil bei geöffnetem Ventil fest eingerollt.


29.07.2016

Hallo Gletschersau, ich habe einmal eine Frage und hoffe, dass die hier an dieser Stelle richtig bzw. überhaupt angebracht ist.
Ich habe eine Frage zum Rucksack Ortlieb Flight in der 27l-Version. Welche Trinkblase (vor allem wie viel Liter) kann ich in dem Rucksack benutzen? Ich weiß, dass Ihr gerade unterwegs seid und Du vermutlich keine Zeit haben wirst zu antworten. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank und liebe Grüße.

Antwort: Der Ortlieb Flight hat einen hermetischen Durchlass für ein fast beliebiges Trinksystem. Wenn du das System von Ortlieb verwendest, kannst du alle Ortlieb Wasserbeutel daran anschließen. Der Standard (den ich auch verwende) ist der 2 Liter Wasserbeutel. Theoretisch könntest du auch den 10 Liter Wassersack daran anschließen, wenn du beim Biken besonders viel Durst bekommst.

Vielen Dank für die Antwort. Total nett. Ich habe es inzwischen auch hinbekommen, so dass ich, wenn man es eng sieht, mir die Frage hätte sparen können. Ich habe ein Trinksystem eines anderen Herstellers und ich bekam einfach nicht das Anschlussstück durch den Durchlass im Rucksack. Habe mich aber auch nicht getraut es mit etwas Druck (fast schon Gewalt) zu versuchen. Aber so hat es dann funktioniert. Da passt aber auch nichts mehr dazwischen, was vermutlich auch gewollt ist. Danke nochmal !


18.05.2016

Ich weiß nicht ob ich es überlesen habe aber ich würde gern wissen wo ein derart kleiner Schlafsack zu kaufen ist. Danke im voraus

Antwort: Es gibt von verschiedenen Herstellern kleine Schlafsäcke (z.B. Vaude). Ich habe einen Daunenschlafsack von Cumulus gekauft, der Hersteller hat ein recht gutes Preisleistungsverhältnis.


02.05.2015

Mich würde interessieren welche Regenjacke du uneingeschränkt empfehlen kannst und zwar in Bezug auf die Dichtheit? Danke im voraus!

Antwort: Wenn dir der Preis egal ist, sind die Jacken von Gore BikeWear (z.B. die Gore Alp-X) sicher ein guter Kauf. Ich verwende eine wesentlich günstigere Jacke, mit der ich sehr zufrieden bin: Vaude Lierne Jacke. Hier lohnt es sich, ein günstiges Angebot zu suchen.


10.01.2016

Hallo Andreas,
bin seit geraumer Zeit beim „stöbern“ auf Deiner Seite. Tolle Berichte, viele Details in allen Bereichen, weiter so !! Haben letztes Jahr auch einen AX gefahren, zu viert. Ich musste leider krankheitsbedingt während der Tour aussteigen. Bin aber 2016 wieder dran.

Fragen: Du hast so eine Art Gürtel/Hüfttasche dabei. Die hast Du aber nirgends beschrieben (… oder ich habs vor lauter Infos nicht gefunden). Marke/Einsatzzweck/Befestigung? Schreib doch mal.
Deine Saddle-Bag ist ja von Ortlieb. Welche Größe macht Sinn, bin gerade am neu orientieren.

Antwort: Bei der Gürteltasche handelt es sich um eine Fototasche. Ich wollte die Kamera immer griffbereit haben. Ansonsten finde ich Hüfttaschen beim Mountainbiken eher unpraktisch. Ich habe in den letzten Jahren unterschiedliche Modelle verwendet, je nachdem, welche Kamera ich dabeihatte. Am besten gefallen mir die Fototaschen von Lowepro aus der Apex-Serie. Die sind gut verarbeitet und robust. Die Fototasche ist direkt am Hüftgurt des Rucksackes befestigt. Ein zusätzlicher Karabiner verhindert, dass die Tasche beim Fahren nach vorne zum Bauch rutscht. Ich werde demnächst mal was darüber schreiben.

2015 hatte ich zum ersten Mal die Ortlieb Saddle-Bag montiert. Am Fully ging das nicht, weil das Hinterrad beim Einfedern die Satteltasche berührt hätte, besonders, wenn der Sattel abgesenkt ist. Mit dem ungefederten Rad war das jedoch problemlos möglich. Die Ortlieb Saddle-Bag gibt es in den Größen S, M und L. Größe L ist definitiv zu groß. Ich habe Größe M verwendet. Details findest du auf der Ortlieb-Homepage.


05.09.2015

Hallo Andreas,

nachdem ich heuer, nach mehreren missglückten Solo-Versuchen, einen geführten AlpenX geschafft habe, kam ich zu Erkenntnis, dass es das noch nicht sein konnte. Der Luxus, immer in Hotels zu schlafen und auch der Gepäckshuttle (auch wenn ich nur eine kleine Tasche mitnahm im Gegensatz zu mehreren Teilnehmern, die glatt mit 20 kg schweren Reisekoffern ankamen), nahm einen großen Teil des „Abenteuer“ der um den Begriff „Alpencross“ schwebt einfach weg. Aus dem Grund plane ich einen neuen Anlauf zu einem Solo-AlpenX, wobei ich hauptsächlich im freien, maximal aber auf Hütten übernachten will. Deswegen suche ich auch bereits nach Ausrüstung und bin auf der Suche nach einem Zelt, Biwaksack auf Dein Tarp gestossen.
Daher meine Frage(n): Wo hast Du die Plane gefunden/gekauft, und hast Du die Enden der Plane selbst umgenäht und die Schlaufen angebracht? Hast Du dafür eine spezielle Nähmaschine gebraucht (Overlock?) oder reicht da auch eine normale aus? Ich habe zwar Anbieter von Planen gefunden, unter anderem einen Hersteller von Sonnensegeln in meiner unmittelbaren Nachbarschaft in Freising, aber keiner war auch nur annähernd im von Dir genannten Preissegment für das Material von komplett 50.-€ Wäre echt nett, wenn Du mir Deine Bezugsquelle mitteilen könntest! Vielen Dank schon mal im voraus und meine Hochachtung für Deinen AlpenX 2015!

Antwort: Ich habe damals das Silnylon und Garn bei Extremtextil bestellt. Das Silnylon (2. Wahl) kostet dort aktuell in 1,50 m Breite 3,40 EUR pro laufendem Meter. Das sind bei 4 Metern 41 Euro. Die Kante war meines Wissens auch an einer Seite leicht ausgefranst. Das ist jedoch kein Problem, denn die Kanten müssen sowieso umgenäht werden. Ich habe die Näharbeiten nicht selber erledigt, sondern von einer Bekannten machen lassen. Die hat eine ganz normale, aber hochwertige Nähmaschine.


12.06.2015

Vielen Dank für die vielen Informationen und die mühevolle Aufbereitung Deiner Berichte und Videos. Mich würde interessieren, welche Softshellhose (zipp off) Du einsetzt. Wo hast Du für die Vaude Lierne einen günstigen Preis bezahlt? Welche Bergschuhe verwendest Du? Bezüglich der eingestzten Technik, welche Powerbank, Flatpedale, Multifunktionstool, kleine Satteltasche, LED-Rücklicht, GPS-Gerät haben sich bewährt? Herzlichen Dank im Voraus.

Antwort: Du findest einige Hinweise auf meiner Ausrüstungsseite. Die konkrete Antwort auf deine Fragen:

  • Softshellhose: Gore Bike Wear Fusion Windstopper. Nicht ganz billig, aber ich habe bislang kein Modell von einem anderen Hersteller gefunden, welches an die Qualität herankommt. Man merkt das besonders bei der sog. Atmungsaktivität.
  • Jacke: Die Vaude Lierne habe ich bei Amazon mal im Angebot gekauft. Wenn man etwas abwartet, kann man sie locker 30% günstiger bekommen.
  • Bergschuhe: Mammut Tatlow Trekkingschuh. Hier gibt es aber auch sehr gute Modelle anderer Marken.
  • Powerbank: Anker Astro E5.
  • Plattformpedale: Shimano Saint PD-MX80
  • Multifunktionstool: Topeak Alien 2
  • Satteltasche: Am Hardtail die Ortlieb Saddle-Bag Größe M. Kann ich am Fully nicht verwenden, weil sie beim Einfedern am Hinterrad aufsetzt. Am Fully deshalb eine kleine Tasche wie z.B. die Vaude Race Light mit 0,8 Liter Volumen.
  • LED-Rücklicht: Irgendein Billigteil für unter 10 Euro zum Festklemmen.
  • GPS-Gerät: Garmin eTrex 20.

24.05.2015

Ich bin seit etwa 3-4 Jahren ambitionierter Mountainbiker – dies ist auch der Grund dieser Mail.
Seit geraumer Zeit habe ich einen Plan, den ich nun in diesem Sommer endlich umsetzen möchte – eine Alpendurchquerung! Je länger ich diesen Gedanken im Kopf hin und her wälzte, wurde mir klar, dass ich diese Angelegenheit nicht aus dem Blauen heraus werde angehen können und Hilfe bei der Planung und Vorbereitung benötigen würde. Da ich Deinen YouTube-Channel bereits seit einiger Zeit verfolge, habe ich gedacht, wer könnte mir dabei besser helfen als Du? Daher wäre ich Dir äußerst dankbar, wenn Du mir eventuell etwas zur Seite stehen und mir ein ‚paar‘ Fragen beantworten könntest.

Der Plan: Ich möchte einmal quer durch die Alpen. Nichts außer meinem Bike unterm Arsch und einem Rucksack aufm Rücken. Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich habe vor 4 Jahren mehr oder weniger zufällig mit Cross Country Fahrten angefangen und bin irgendwie in der Materie hängen geblieben. Habe aber ziemlich schnell gemerkt, dass mich besonders Trails und technische Sachen reizen, und bin nach und nach Richtung Enduro konvertiert. Ich fahre seit her meist Trailtouren, gelegentlich auch mal Downhill, aber eigentlich reizen mich größere Sachen sehr. Daher bin ich auch gerne unterwegs und sitze auch im Urlaub wenn möglich ständig auf dem Bike. Der Transalp wäre also nicht meine erste solche Erfahrung, aber mit Abstand die anspruchsvollste. Ich bin kein Vertrider. Aber ich liebe gerade technische schwierige und verblockte Trails, ebenso natürlich auch schön flowige Abfahrten – und so fahre und trainiere ich auch immer. Ich würde mich lange nicht als Profi-Enduro Fahrer sehen, aber ich bin ganz gut geübt und im Stande, auch mit schwierigeren Trails umzugehen. Weiter als S3 würde ich jedoch derzeit nicht gehen.

Bezüglich der Route habe ich mir bisher wohl am meisten Gedanken gemacht. Ich suche eine möglichst Trail-lastige Transalpstrecke, die für mich technisch schon anspruchsvoll, jedoch nicht gefährlich sein sollte. Als (meiner Selbsteinschätzung nach) relativ gut geübter Endurofahrer heißt das in etwa bis Kategorie S2/S3. Da ich zwar schon in einigen Territorien unterwegs war, in den Alpen aber noch nicht, kann ich das selbst nicht wirklich gut einschätzen und möchte es daher auch nicht übertreiben. Geografisch gesehen hatte ich mir den Gardasee als Zielpunkt gesteckt, starten wollen würde ich gern am Tegernsee. Alles, was dazwischen liegt, ist nun also zu planen. Dazu folgende grundsätzlichen Fragen: Ist es ratsam, selbst auf Grundlage von Kartenmaterial eine Route zu planen, oder sollte ich auf bereits bestehende Transalprouten zurückgreifen? Wie gehe ich bei der Routenplanung vor – nehme ich jeden Gipfel mit, der mir ‚im Weg liegt‘, oder versuche ich mich möglichst im Tal zu halten und fahre nur die unausweichlichen Pässe? Papierkarte oder GPS?

Bis jetzt habe ich folgende grob abgesteckte Route (anhand markanter Bergspitzen, Orte, Täler) entworfen: Tegernsee – Achensee – Zillertal – Tuxer Joch – (Schlegeisspeicher) – Val di Vizze – Vallarga/Weitental – Vintl/Vandoies – Luson – Peitlerkofel – Geislerkofel – Langkofel – Moena – Lagorai – Caldonazzo – Rovereto – Riva del Garda

Könntest du mir konkrete Empfehlungen geben? Welche Route ist deiner Erfahrung nach die beste, welche empfiehlt sich besonders? Die genannte Route ist bis jetzt nur eine Idee, heißt die tatsächliche Streckenplanung kann ruhig völlig anders aussehen. Daher meine Frage welche Routen, welche Trails, welche Wegpunkte du kennst und welche du empfehlen könntest? (Vor allem Trails! Wenn du sagst, es gibt irgendwo einen richtig genialen Alpentrail, plane ich meine Route gerne dahin)

Welche deiner eigenen Transalps war von der Route her der beste?

Ich fahre mein Bike (2013er Cube Hanzz Pro) seit 1,5 Jahren und bin bis jetzt auch damit an sich sehr zufrieden. Das, was das Rad bergauf einbüßt, macht es bergab wieder wett. Und auch, wenn die 16 Kilo im Uphill deutlich zu spüren sind und ich mit dem Bike konditionell eher an meine Grenzen komme, möchte ich die 180mm Travel auf den Trails nicht missen müssen.

Equipment: Was sollte ich aus technischer Sicht vor dem Transalp am Bike machen/machen lassen? Ich bringe es auf jeden Fall nochmal zur Grunddurchsicht. Irgendwelche speziellen Sachen, die zu erledigen sind (Gabelwartung,…)? Da ich mich auch meist zurück halte, selbst am Bike zu bauen – was sollte ich selber können? Reifenwechsel, Bremse reparieren und Speichen nachziehen ist selbstverständlich, aber mehr habe ich mir bis jetzt noch nicht zugetraut.

Ich würde nun mal möglichst kurz auflisten, was ich ungefähr alles an Equipment mitnehmen würde. Könntest du eventuell kurz drüber schauen, ob deiner Meinung nach etwas Wichtiges fehlt?

Werkzeug: Gibt es irgend etwas Wichtiges, was ich neben dem folgenden Standardequipment unbedingt noch mitnehmen sollte?
– Imbusset
– Multitool/Messer
– Speichenspanner
– Reifenheber
– Luftpumpe

Ersatzteile:
– Schlauch (2-4x?)
– Bremsbeläge (2x?)
– Schaltauge (?)
– extra Speichen (?) (ich musste bisher noch nie eine Speiche wechseln, wäre das notwendig?)
– evtl. ein paar Imbusschrauben
– Kabelbinder
Falls es hier an etwas fehlt, würde ich es unterwegs nachkaufen – 2 Schläuche könnten zu wenig sein, aber für viel mehr ist kein Platz.

Zubehör:
– Zelt (werde ich erst kaufen)
– Schlafsack
– evtl. Isomatte
– Trinkblase 3l
– Erste Hilfe Set
– Handy (iPhone 4S)
– mobile Akkus
– Kopflampe (werde ich erst kaufen – Empfehlungen?)
– Kamera
– Ausweis (Reisepass?!)
– Bargeld

Einen Transalp macht man nicht mal einfach so mit links. Dessen bin ich mir bewusst. Ich habe diesen Plan schon seit geraumer Zeit im Kopf und möchte Ihn jetzt endlich auch umsetzen! Recht schön fände ich es aber auch, lebend wieder zuhause anzukommen, daher im folgenden einige grundsätzliche Fragen zur Sicherheit: Ich traue mich fast gar nicht zu fragen, ob du mir einen solchen Trip überhaupt empfehlen würdest… Ich habe kaum alpine Erfahrung (zumindest auf dem Bike) und habe vor, alleine unterwegs zu sein. Diese Kombination hört sich nicht optimal an, zugegeben. Ich würde mich aber als in der Hinsicht recht selbstbewusste Person beschreiben – ich meine damit, ich weiß recht genau, was ich mir zutrauen kann, und an welchem Punkt ich absteigen und schieben muss. Dass das einen Sturz nicht ausschließt, ist mir klar. Daher versuche ich mein Bestes, um mich nicht in gewisse Gefahren zu bringen. Wie handhabst du dieses Problem? Du bist auch alleine unterwegs, mit welchem Denken gehst du da ran?

Du nächtigst bekanntlich in der Regel im Zelt (bzw. sogar nur unterm Tarp). Genau das habe ich auch vor – einerseits aus Kostengründen, andererseits jedoch möchte ich auch direkt am Berg campen! Ist das empfehlenswert, oder sollte ich doch lieber Geld in Berghütten investieren? Viel mehr habe ich auch vor, direkt am Gipfel bzw. zumindest oberhalb der Baumgrenze zu kampieren – spricht da etwas dagegen (passendes Wetter natürlich vorausgesetzt)? Hattest du beim Wildcampen rechtliche Probleme?

Das alpine Wetter kann teilweise unberechenbar sein und sich binnen Minuten komplett ändern. Dass das eine erhebliche Gefahr (gerade beim Campen) darstellen kann, ist mir klar. Daher wird eine genaue Wetterbeobachtung unerlässlich sein. Da ich Flugschüler in einem Segelflugverein bin, und daher Meteorologie im Rahmen der Ausbildung gelernt habe, traue ich mir das zu. Welche Erfahrung hast du mit alpinen Wettersituationen gemacht? An welcher Stelle sollte ich besonders aufpassen? Wie verhalte ich mich, wenn mich am Berg ein Gewitter überrascht

Gerade wenn ich alleine unterwegs bin, ist es im Worst Case kritisch. Dahingehend muss ich mich irgendwie absichern. Reicht ein Handy (Smartphone) aus, um im Notfall Hilfe verständigen zu können? Gibt es in den tiefsten Alpenregionen überhaupt Empfang? Wäre extra Equipment empfehlenswert – ein Ortungsgerät, GPS, Lawinenpiepser, etc.? Was wenn das alles ausfällt / nichts funktioniert?

Ich möchte mich auch physisch nicht überstrapazieren. Ich bin absolut bereit, an meine körperlichen und mentalen Grenzen zu gehen – Ich will es aber wie gesagt nicht übertreiben und heile wieder zu Hause ankommen. Wie bist du bei deinem ersten Transalp an die Sache heran gegangen?

Trainierst du gezielt für deine Transalps? Wenn ja, wie? Und vor allem wie konsequent? Ich habe beispielsweise noch ein gezieltes Ausdauer- und Techniktraining geplant – heißt einen Bike-Marathon und einen Ausflug zum Ochsenkopf (der mit seinen verblockten Trails eine gute Vorbereitung sein dürfte). Gibt es sonst noch etwas, auf das ich mich vorab vorbereiten müsste? Ich mache zB. wegen meines Führerscheins noch einen DRK-Kurs, der sollte auch recht wichtig sein.

Du hast bei deinen Transalps immer Kameras dabei. Das habe ich auch vor – heißt ich will meine Cam mit nehmen, eventuell werde ich mir vielleicht sogar noch eine GoPro zulegen. Auf jeden Fall muss ich das alles irgendwie festhalten, so etwas macht man nicht jeden Tag! Da du aber die ganze Zeit im Zelt oder alternativen Schlafplätzen übernachtet hast, stellt sich mir eine Frage – Woher hast du den Strom bekommen? Du warst ja auch immer mindestens 10 Tage unterwegs – so lange hält kein Akku. Wenn die Cams leer sind, ist das noch nicht lebensbedrohlich, was mache ich aber mit meinem Handy? Dazu hätte ich folgende Lösung gefunden – nämlich werde ich mir mehrere mobile Akkussysteme zulegen. Die sind kompakt, günstig, reichen für mehrere iPhone-Ladungen und sind innerhalb kurzer Zeit im Cafe oder einer Bar wieder aufladbar (vorausgesetzt man trifft auf hilfsbereites Personal). Trotzdem wäre ich daran interessiert, wie du das gelöst hast?

Ich danke Dir erstmal, dass Du diesen Roman überhaupt bis hierher zu Ende gelesen hast!
Ich erwarte keinesfalls, dass Du auf jede einzelne Frage antwortest. Ich wäre dir aber äußerst dankbar, wenn Du mir bei den essenziellen Fragen und bei Problem, die deiner Meinung nach besonders wichtig sind, weiter helfen könntest! Ich bedanke mich im Voraus und wünsche ein schönes restliches Pfingstwochenende! Vielleicht sieht man sich dann irgendwo zwischen München und Riva auf dem Trail!

Antwort: Eigentlich werden die meisten deiner Fragen auf meiner Homepage beantwortet. Ich werde trotzdem kurz auf die einzelnen Punkte eingehen und dir ein paar Tipps geben, soweit ich das kann.

So wie du deine Mountainbike-Vorlieben beschreibst, könntest du wahrscheinlich die meisten Touren ohne große Problem fahren. Zumindest bergab. Es gibt eigentlich nicht den „richtig genialen Alpentrail“. Es existieren nämlich an den meisten Bergen richtig geniale Trails, man muss sie sich nur vorher mehr oder weniger hart erarbeiten. Und darin unterscheiden sich die meisten Trails: An der Erreichbarkeit. Ein paar wenige kann man erreichen, indem man eine Forststraße hochradelt oder die Seilbahn nimmt. Das sind dann typischerweise auch die Routen, die jeder gerne in seinen Alpencross einbaut. Die meisten jedoch muss man sich viel Mühe und Schlepperei erkämpfen, dafür ist man dort meistens alleine. Wenn du also grundsätzlich das Biketragen ausschließt (was ich bei einer 16-Kilo-Enduromaschine auch verstehen kann), bist du fast gezwungen, die klassischen und bekannten Alpencrossrouten zu wählen. Bücher dazu gibt’s wie Sand am Meer.

Wenn man auf Basis von Wanderkarten selber plant, muss man Erfahrung mit den Wanderkarten der Alpen haben, sonst landet man sehr schnell auf Wegen, die keinen Sinn mehr machen. Jeden Gipfel mitzunehmen ergibt sicher keinen Sinn, es sei denn du hast Spaß am Tragen und VIEL Zeit. Ich würde eher Passüberquerungen wählen, die schon mal jemand gefahren ist (wie z.B. das Pfitscher Joch).

Bei der Route, die du entworfen hast, kann ich höchstens eine grobe Einschätzung abgeben:
Vom Tegernsee zum Achensee gibt’s ja schon mal einige Möglichkeiten. Ich würde da von Rottach-Egern über Kreuth nach Kies fahren, dann links weg zur Schwaiger-Alm, dem Tal ca. 5 km folgen, dann rechts über den Lahn-Garten zur Aschenbrenner-Hütte. Dann auf den 407er Weg Richtung Köglboden und weiter nach Achenkirch. Am Achensee musst du am östlichen Ufer lang; das westliche ist zwar sehr schön, aber ein Pfad mit etlichen Treppen und nicht zum Biken geeignet. Wie das Tuxer Joch mit dem Schlegeisspeicher in Verbindungs bringst, ist mir nicht klar. Wahrscheinlich meinst du das Pfitscher Joch. Wie planst du vom Pfitscher Joch ins Weitental zu kommen? Das Pfunderer Joch wäre eine sinnvolle Möglichkeit. Von Vintl nach Lüsen über die Oberhauser Alm? Bin nicht sicher, wie du von dort aus weiter fahren willst. Man kann für die Strecke sicher ein paar interessante Etappen ausarbeiten, ist aber ein Stück arbeit. Du siehst, es ist kompliziert. Es ist sicher besser, wenn du auf vorgefertigte Routen zurückgreifst.

Über die Frage Papierkarte vs. GPS habe ich mich auf der Navigationsseite ausgiebig ausgelassen.

Meine eigenen Transalps hatten alle ihren Reiz. Auf jeder Transalp waren geniale Pässe und Trails dabei. Schau mal auf meine Übersichtsseite. Dieses Jahr fahre ich noch einmal die modifizierte Route von 2010.

Dein Bike ist ein reines Enduro-Bike. Du kannst damit sicher einen Alpencross fahren, auch wenn die Geometrie nicht optimal zum Bergauffahren ist. Fit scheinst du ja zu sein.

Die Gabel musst du vorher nicht warten lassen, wenn sie einwandfrei funktioniert. Was du selber können solltest ist den Reifen flicken, Kette nieten, Bremsbeläge wechseln, Schaltung einstellen, Speichen auswechseln. Das reicht. Zum Thema Equipment schau mal auf meiner Ausrüstungsseite. 1 Schlauch reicht, den brauchst du ja nur um nach einem Platten direkt weiter fahren zu können. Flickzeug sollte man trotzdem dabei haben. Imbusset, Speichenspanner und Reifenheber sind beim Multitool dabei. Ersatzspeichen habe ich noch nie gebraucht, habe ich aber trotzdem dabei, weil sie kaum was wiegen. Ersatzschrauben habe ich noch nie eingepackt.

Das mit dem Zelten solltest du dir noch einmal gründlich überlegen. Ich habe über das wilde Campen schon etwas geschrieben. Wenn du dennoch zelten solltest, ist eine Isomatte obligatorisch.

Alleine fahren ist immer ein Risiko. Besonders wenn du die Alpen nicht sehr gut kennst, solltest du die Sache langsam angehen und vielleicht erstmal eine bekannte Route mit Hüttenübernachtungen wählen, anstatt auf abgelegenen Pfaden zu wandern und evtl. sogar draußen zu übernachten. Hüttenübernachtungen sind nicht besonders teuer. Du hast noch viele Jahre Zeit Erfahrungen zu sammeln, mach nicht den fünften Schritt vor dem ersten! Ich bin da ein schlechter Vergleich, ich bin seit meiner Kindheit in den Alpen unterwegs.

Ob du im Notfall Mobilfunkempfang hast, hängt nicht von der Höhe ab, sondern ob der nächstgelegene Sendemast dich erreichen kann. Man weiß es also vorher nie genau. GPS ist nützlich aber nicht notwendig, wenn du auf den normalen Wanderwegen bleibst. Lawinenpiepser ist für Skitourengänger wichtig, nicht für Mountainbiker im Sommer. Man kann immer in eine kritische Situation kommen, wenn mehrere Missgeschicke gleichzeitig eintreten. Man kann das Risiko jedoch minimieren, indem man sich vernünftig verhält und die Berge nicht unterschätzt. Über das Thema Gewitter in den Bergen schreibe ich gerade was. Schau in 2 Wochen noch einmal in mein Blog!

Ich bin meinen ersten Alpencross einfach unter besten (Wetter-)Bedingungen, körperlich fit und völlig unbedarft angegangen, aber wie gesagt, mit einer Menge alpiner Erfahrung im Kopf. Und es war genial. Sei unverkrampft aber wachsam! Ich habe mich körperlich konsequent vorbereitet, aber ich treibe sowieso relativ viel Sport. Ich erreiche meistens 80-90% meiner Wunschfitness. Je niedriger dieser Level ist, desto mehr muss man leiden. Über die körperliche Vorbereitung habe ich auf der Trainingseite geschrieben.

Zum Thema Stromversorgung: Meistens habe ich mindestens einmal während meiner Tour Zugriff auf eine Steckdose. Ansonsten habe ich einige Ersatzakkus dabei und dieses Jahr noch eine Powerbank (siehe Blogartikel). Das genügt.


25.02.2015

Ich wollte auf diesem Wege auch mal ein dickes Dankeschön los werden! Deine Website ist absolut informativ und man merkt einfach, dass du eine Menge Herzblut investiert, Hut ab! Von deinen Videos ganz zu schweigen, die machen einfach nur Lust, ebenfalls Abenteuer in der Natur zu erleben. Da ich mich neben dem Mountainbiken selbst sehr stark für Foto- und Videografie interessiere, kann ich nachvollziehen, wieviel Aufwand dahinter steckt. Gerade deswegen möchte ich dir zwei Fragen stellen. 1. Welche Rahmentasche benutzt du für deine Touren? Und 2. Da ich ebenfalls die Alpha6000 verwende: Wie und wo befestigst du die Kamera während der Touren? Ich denke doch mal nicht, dass du sie nach jeder 10 Sekunden Sequenz zurück in den Rucksack packst 😉

Antwort: Freut mich, wenn die Webseite und Videos gefallen! Ich werde zukünftig keine Rahmentasche mehr verwenden, weil ich die immer als etwas störend empfunden habe. Stattdessen habe ich mir eine kleine Satteltasche von Ortlieb (Saddle-Bag Größe S) besorgt, in der ich z.B. die GoPro aufbewahren kann. Meine Rahmentasche war von Framie. Die A6000 mit dem 16-70 Objektiv trage ich in einer Gürteltasche (Lowepro Adventura TLZ 15), die am Hüftgurt des Rucksackes befestigt ist. So habe ich sie immer griffbereit. Da die Gürtelschlaufe der Tasche nicht sonderlich stabil ist, befestige ich sie zusätzlich mithilfe zweier kleiner Karabiner.


31.08.2014

Ich bin ebenso wie einige der Leser beim Thema Transalp via youtube auf Deine Seite und muss Dir sagen die Videos sind wirklich sehr toll aufbereitet. Man kann hier abschätzen dass Du sehr viel Zeit in die Vorbereitung und auch Nachbereitung samt Videos steckst. Hab mir auch alle Videos schon während meiner Vorbereitung zum ersten Alpencross am Heimtrainer angesehen. (mittlerweile erfolgreich absolviert 🙂 Da fühlt man sich dann noch mehr „mittendrin“ als dabei. Auch die Website ist sehr informativ. Müsliriegel wurden gestern auch schon getestet und für lecker befunden.
Eine Frage hätte ich noch. Bin beim Überlegen ob ich mir auch mal ein GPS zulegen sollte. Insbesondere wenn man nicht grad in der Heimat unterwegs ist ist die Navigation im Gelände teilweise mühsam ohne jedesmal die Karten zu kaufen. Kannst Du ein gutes Einsteiger-Gerät empfehlen? Auf Deiner Website hast Du das Garmin e-trex 20 abgebildet. Insbesondere ist ja auch das kostenintensive Thema mit den Karten zu berücksichtigen wie Du auch auf der Seite schreibst. Hätte auch schon mal an ein gebrauchtes Gerät gedacht? Danke für Deine gelegentliche Info. Hoffe Du findest nächstes Jahr wieder mehr Zeit zum Trainieren. Alpencross zu Fuß ist auch mal ne Abwechslung. Aber mit dem Bike ist dies doch eine andere Kategorie.

Antwort: Ich würde das eTrex 20 empfehlen, weil es klein, robust, stromsparend und vergleichsweise günstig ist. Ich weiß nicht, ob sich ein Gebrauchtkauf lohnt, da müsste man mal die Preise vergleichen. Die Karten kosten nichts, wenn man die frei verfügbare OpenMTBMap bzw. VeloMap verwendet (die beide auf der OpenStreetMap basieren). Die wird regelmäßig aktualisiert und man kann sie sich kostenlos runterladen. Ich habe darüber auf der Navigationsseite geschrieben. Die entsprechende Karte (z.B. VeloMap Alps) lädt man sich runter, installiert sie auf den PC und kann sie dann mit dem kostenlosen Kartenverwaltungstool von Garmin „MapInstall“ auf das GPS-Gerät kopieren. Ausgiebiges Mountainbiken ist für 2015 auf jeden Fall geplant!


18.03.2014

Ich möchte dieses Jahr den Alpencross wagen und habe in letzter Zeit angefangen mir die nötige Ausrüstung zu besorgen. Mein Kartensatz ist jetzt komplett, aber wenn ich alle Karten mitnehmen möchte ist mein Rucksack damit schon voll. Wie hast du dieses Problem gelöst? Hast du nur die benötigten Teilausschnitte der Karte mitgenommen?

Antwort: Ich mache mir von den passenden Kartenausschnitten Kopien, die ich beidseitig drucke. Ich habe nämlich auch keine Lust, 10 Karten über die Alpen zu schleppen. Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Alpencross!


19.01.2014

Ich bereite mich momentan auf meinen ersten Alpencross vor, da sind Deine Videos und vor allem auch Deine Homepage eine wirrklich gute Inspiration und Hilfe. Natürlich wird meine Alpenüberquerung reichlich unspektakulärer ausfallen als Deine, dennoch freue ich mich schon sehr darauf und hoffe, dass es ein schönes Erlebnis wird.
Im Augenblick hänge ich bei der Auswahl der richtigen Jacke (Schutz gegen Wind und Regen) fest. In den unterschiedlichen Foren preist natürlich jedere User die von ihm erworbene Jacke mehr oder weniger als das Nonplusultra an – echt schwer, sich hier zu entscheiden. Welche Jacke benutzt denn Du als „alter Hase“? In dem Video über Deinen Alpencross 2013 meine ich den Herstellernamen „Gonso“ erkannt zu haben. Wäre schön, wenn Du mir hier weiterhelfen könntest.

Antwort: Freut mich, dass es 2014 bei dir klappt! Keine Alpenüberquerung ist unspektakulär! Am allerwenigsten die erste. Wenn du heil ankommst, wird es sicherlich ein unvergessliches Erlebnis gewesen sein, ganz gleich ob es unterwegs regnet oder schneit.
Ich nutze eine 75-Euro-Jacke von Gonso. Welches Modell das genau ist, weiß ich nicht, denn das Label ist unlesbar ausgewaschen. Die Jacke ist nämlich schon älter. Es dürfte sich wahrscheinlich um das Modell Gonso Azoren handeln (die Jacke ist schon älter und das Label ist unlesbar ausgewaschen). Die Jacke Gonso Maipo ist ähnlich, nur eng anliegender geschnitten und ohne Kapuze. Es gibt wahrscheinlich bessere und ganz sicher viel teurere Jacken als diese. Dennoch hat sie ihren Zweck immer erfüllt: Regen und Wind abhalten und (im trockenen Zustand) den Schweiß einigermaßen gut nach Außen transportieren. Ich habe die Jacke immer angezogen, wenn es Richtung Gipfel ging, wo der kühle Wind bläst und man sich leicht erkälten kann, wenn man verschwitzt ist. Und natürlich bei Regen. Wenn man mit halbwegs gutem Wetter rechnet und sich bei starken Regengüssen auch mal unterstellt, braucht man eigentlich keine sauteuere Funktionsjacke. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich trage die Jacke auch im Winter jeden Tag bei meiner Fahrt in die Arbeit. Unter -5°C zusätzlich noch mit einer Fleecejacke darunter (das ginge bei der Gonso Maipo nicht, wegen des engen Schnitts). Diese braucht man aber beim Alpencross nicht unbedingt. Ein Langarm-Funktionsshirt reicht normalerweise.


10.10.2013

Hab auf deinen Bericht damals zum Mountain X31 mir den echt geilen Rucksack geholt. Hab aber seit dem Alpencross im September das verdammt gleiche Problem wie du es hattest, zwar noch nicht ganz so schlimm aber schon am einreißen über 1 cm. Nun danke erstmal für deinen Bericht und dann die Frage wie hast du zu Ortlieb Kontakt aufgenommen, einfach über info@ortlieb.com oder hast da vieleicht schon einen Ansprechpartner für mich? P.S. MACH WEITER SO!

Antwort: Entweder über die von dir genannte E-Mail-Adresse Kontakt aufnehmen, oder einfach den Rucksack mit einem kurzen Begleitschreiben direkt einschicken an Ortlieb Sportartikel GmbH, Rainstr. 6, 91560 Heilsbronn. Die Abwicklung hat bei mir zuverlässig funktioniert, aber etwas gedauert.


07.10.2013

Habe auf Deiner Seite gesehen, wie Ortlieb Deinen Rucksack Instand gesetzt hat. Das sieht nun wirklich Vertrauenserweckender aus. Allerdings sind noch Rucksäcke mit den alten Schulterriemen in Umlauf. Erst letzte Woche habe ich einen beim Radl Bauer im Euroindustriepark gesehen. Wenn ich mir meinen Mountain X31 hole weiß ich nun wenigstens, auf was ich achten muss.


26.07.2013

Geniale Seite hast Du aufgebaut, ich bin wirklich begeistert. Ich habe erst Anfang diesen Jahres richtig mit MTB fahren angefangen. Nächstes Jahr will ich ein Alpencross machen und vermute dass es mal deine vorgeschlagene Route wird. GPS habe ich mir das Oregon 600 gekauft. Da ich das aber das erste Mal machen werde, denke ich dass es sinnvoller ist auf Berghütten zu übernachten bzw. Hotels als das auf eigene Faust selber zu machen, weil die Ausrüstung doch um einiges schwerer wird. Meine eigentliche Frage, warum ich dir schreib: Es sieht so aus auf deiner Seite als dass du nur eine Fahrrad Short dabei hast, sowie 2 Trikots 2 Fahrradunterhosen mit Polster, eine Lange Hose. Ich schwitze sehr stark, spätestens am zweiten Tag kann ich mit meinem Sport T-Shirt eigentlich nicht mehr unter die Menschen. Wäschst du deine Kleidung an Bächen aus, oder ist dir das wurscht wenn man ein wenig riecht? Gerade bei Übernachtungen in Hotels ist es vllt nicht so gut, in dem Equipment an das Frühstücksbuffet zu laufen.
Falls ich mal das Wildcampen in Angriff nehmen will: Bisher besitze ich nur ein Wurfzelt, dass zwar für den Wochenendtrip mit dem Auto ein absoluter Traum ist, für das MTB aber durch das Packmaß denkbar ungeeignet =). Du hast dir ja ein Tarp selber gebaut. Biwaksack ist denk ich nichts für mich. Kannst du ein „fertiges“ Tarp im Online Versandhandel empfehlen, das ähnlich leicht ist? Freue mich über deine Antwort und vor allem auf das X Video von 2013!!

Antwort: Besonders dieses Jahr habe ich wegen der Hitze geschwitzt wie verrückt. Meistens mache ich es so: Ein Shirt mit Unterhose für die Tour zum Vollschwitzen. Wenn ich mir ein Zimmer nehme, nutze ich oft die Gelegenheit, diese Sachen rauszuwaschen. In der Zwischenzeit trage ich meine Ersatzkleidung. Wenn das nicht klappt, stinke ich halt. So ist das eben, wenn man auf Abenteuerurlaub geht. Beschwert hat sich noch keiner. Gedacht haben sich die Leute vielleicht schon was, aber das kann ich gut ausblenden. 🙂
Ein fertiges Tarp kann ich leider nicht empfehlen, ich habe noch keines getestet. Mit meinem 300g-Eigenbau war ich bisher sehr zufrieden.


16.07.2013

Kurz vorab: Ich kenne alle deine Videos und habe mir deine Touren auf’s Handy geladen um ab und an mal in der Bahn die Zeit zu vertreiben und immer mal wieder deine netten und witzigen Videos anzuschauen. Finde ich wirklich klasse. Weiter so!
Zu meiner Frage: Ich plane mit dem Bike auf die Zugspitze zu fahren/klettern. Hierfür habe ich mir nun im Internet einige GPS-Geräte angeschaut und mich informiert. Bei dieser riesigen Auswahl an Geräten bin ich nun auf das Garmin GPS eTrex Legend HCx gestoßen. Anhand deiner Internetseite konnte ich erkennen, dass du das selbe benutzt bzw. benutzt hast. Welche Erfahrungen hast du mit diesem Gerät? Ist es sinnvoll und ausreichend sich für dieses Gerät zu entscheiden, oder sollte ich doch zu einem teureren Gerät greifen (z.B. Garmin Edge 800/810)?! Über eine kurze Rückmeldung und weitere tolle Videos deiner Touren würde ich mich freuen

Antwort: Die Garmin-Geräte der eTrex-Serie zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise, geringes Gewicht, eine lange Batterielaufzeit und einen vernünftigen Preis aus. Meiner Meinung nach sind sie ideal geeignet, um einem vorgeplanten Track nachzufahren und ggf. alternative Wege zu finden (wenn z.B. ein Weg blockiert ist). Wenn man sich erst vor Ort großflächig orientieren will, ist das mit dem kleinen Display zwar nicht unmöglich, aber etwas schwierig. Da wäre dann ein Gerät mit größerem Display nützlicher. Ansonsten gibt es noch alle möglichen Geräte mit zusätzlichen Funktionen (das Edge 810 unterstützt z.B. Live-Tracking), deren Nutzen jeder für sich selbst beurteilen muss. Wenn die Funktionen des eTrex also für dich passen, würde ich dir zum Garmin eTrex 20 raten, das ist der Nachfolger vom eTrex Legend HCx (welches mittlerweile nicht mehr hergestellt wird). Das Legend HCx bekommt man zwar nachgeschmissen, es hat aber ein paar Nachteile gegenüber dem Nachfolger. So ist z.B. ein Track auf 500 Wegpunkte beschränkt, was manchmal sehr knapp sein kann. Außerdem gibt es keine gescheite Halterung für den Lenker/Vorbau.


05.07.2013

Zuerst mal, deine Seite ist ja der Hammer. Arg viel besser gehts ja garnicht um Alpencross Neulingen Tipps zu geben. Hab dich gefunden weil ich Alpencross mit Biwak gegoogelt habe. Das ist jetzt auch das was ich vorhab. Wollte dich da mal bezüglich ein paar Sachen mit der Ausrüstung fragen. Habe mir das auch genauso überlegt wie du es gemacht hast: Schlafsack, Biwaksack und Tarp und im Notfall dann doch eine Unterkunft nehmen. Ich möchte den Alpencross auf diese Art machen, weil ich es mir einerseits nicht unbedingt leisten kann jede Nach flexibel eine Unterkunft zu mieten (bin Student), weil es mir schon immer taugt in der freien Natur zu schlafen und weil es mich noch ein Stück flexibler macht. Jetzt wollt ich dich mal mit ein paar Fragen nerven:
Wie hast du es mit Verpflegung gemacht? Reicht für die ganze Ausrüstung wirklich ein „normaler“ Alpencross Rucksack(30l)? Welches Tarp und Biwaksack hast du benutzt? (Alpkit ist ja sehr günstig aber leider grad nicht lieferbar) Welche Isomatte hast du benutzt? (hab schon eine ganz gute weis nur nicht ob die klein genug ist) Dein Tipp mit der Marke Cumulus ist übrigens auch der Hammer. Werd mir für den Cross und auch für ein paar Trekkingtouren auf jeden fall den X-Lite holen. Ich bin auch durchaus gewillt ein wenig mehr in die Ausrüstung zu investieren solang ich mir dann das Geld bei der Übernachtung spar. Ein Kumpel von mir hat schon mehrere Alpencross gemacht und ist dabei wohl manchmal bis zu 1000 Euro losgewesen für Übernachtung, Verpflegung und drum und dran. Das Geld würd ich lieber in High-End Outdoorausrüstung investieren weil die werd ich auch sicher nicht nur 1 mal verwenden.

Antwort: Freut mich, dass dir die Seite gefällt. Zu deinen Fragen:
1000 EUR in einer Woche zu verbraten ist schon heftig, da muss man jeden Tag in teueren Hotels übernachten. Günstige Pensionen kosten um die 25-30 EUR pro Nacht, das ist durchaus bezahlbar. Was die Verpflegung angeht, bin ich oft Essen gegangen. Außerdem habe ich mich mit Dörrfleisch, Müsliriegeln und ab und zu Sachen aus dem Supermarkt oder vom Bäcker durchgeschlagen. Salamis lassen sich gut transportieren. Mir hat ein 30-Liter-Rucksack immer gereicht. Aber ich habe mich auch sehr eingeschränkt, wie man an meiner Packliste sehen kann. Einen Biwaksack habe ich nur in 2010 benutzt, ich fand das Tarp dann viel praktischer und bequemer. Als Isomatte habe ich die Therm-A-Rest ProLite Plus verwendet (siehe Ausrüstungsseite). Das teuerste und wichtigste wird der Schlafsack sein. Wenn du hier sparst, frierst du dir bei unter 10°C den Hintern weg. Mit dem Cumulus hast du ein optimales Preis-Leistungsverhältnis. Denke auch daran, dass du beim Biwakieren viel abhängiger vom Wetter bist! Wenn eine Kaltfront kommt oder es länger regnet oder gar schneit, ist die Sache kein Spaß mehr. Informiere dich vorher ausführlich und versuche, deine Reise zeitlich flexibel zu gestalten.


15.05.2013

Nässe bedeutet automatisch Auskühlen. Bei schnellen Passagen (kenne ich vom Rennrad) über einen längeren Zeitraum, können nasse Klamotten doch schon sehr bald zum Frieren führen. Es könnte ja bereits regnen, wenn man morgens los fährt. Jetzt kommt es wohl auf die Außentemperatur an. Ist die hoch (ca. 20 Grad oder mehr) dann ist dauerhaftes Frieren mit nassen Klamotten sicher nicht zu erwarten. Ist die eher niedrig (ca. 10 Grad oder niedriger), Richtung Gipfel, dann mache ich mir schon Gedanken um nasse Schuhe, Hose, Shirts, Kopf, Hände, etc. Soviel zur Theorie, daher die Frage an den Profi: Wie kritisch siehst du Kälte und Nässe aus deiner Erfahrung heraus?

Antwort: Meine Erfahrung mit Regen: Wenn es richtig regnet während du auf dem MTB fährst, wirst du immer nass. Entweder, weil deine Kleidung nicht dicht ist, oder weil sie so dicht ist, dass du darunter stark schwitzt. Eine teuere Membran kann den Effekt nur geringfügig abmildern, vor allem wenn man sehr schwitzt. Da man sich ständig bewegt, kühlt man eigentlich nicht aus. Wichtig ist nur, dass kein Wind an dich rankommt, denn nur in Verbindung mit Wind ist die Nässe sehr unangenehm. Deshalb setze ich mehr auf Windschutz als auf Nässeschutz. Besonders am ungeschützten Gipfel würde ich lange Pausen vermeiden, wenn man durchnässt ist. Hochwertige Kleidung wird auch recht schnell wieder trocken, sobald der Regen aufhört. Besonders bei den Schuhen habe ich das schon oft festgestellt. Durch die Körperwärme verdampft das Wasser und wird durch die Membran bzw. Funktionskleidung nach Außen transportiert. Erfahrungsgemäß gibt es in den Alpen im Sommer aber selten tagelangen Dauerregen. Meistens sind es Schauer mit Regenpausen. Dem Schlimmsten kann man entgehen, wenn man sich im entscheidenden Moment irgendwo unterstellt. Bei Dauerregen würde ich allzu hohe Pässe umfahren. Ich würde empfehlen, immer darauf zu achten, dass man noch einen Satz trockene Sachen im Rucksack hat. Nichts ist schlimmer, als wenn du bei aufhörendem Regen feststellst, dass alle deine Klamotten durchweicht sind.

Die Meinungen zu dem Thema sind unterschiedlich. Menschen empfinden und schwitzen unterschiedlich. Letztes Jahr hatte ich am ersten Tag vor allem in der zweiten Tageshälfte übles Wetter. Beim schlimmsten Regen konnte ich mich unterstellen, dann gab es ab und zu leichte Schauer, die mich aber nicht komplett durchnässt haben. Die Temperaturen waren nie unter 10 °C, so dass ich mit kurzer Hose und Regenjacke fahren konnte. Ersatzklamotten und meine Handschuhe habe ich im Rucksack gelassen, damit ich für die Nacht noch trockene Sachen hatte. Sobald man über den Alpenhauptkamm drüber ist, sind die Temperaturen sowieso milder und der Regen macht weniger aus.


13.05.2013

Erst mal ein großes Kompliment an die Seiten und den damit verbundenen Aufwand. Ich plane meine erste Alp-X Ende August auf der klassischen Abrecht-Route. Wir sind sieben Fahrer. Die Tour ist als Hotelübernachtungstour geplant. Viele hilfreiche Tips habe ich deiner Seite schon entnommen. Hinsichtlich der Bekleidung bin ich noch ziemlich unsicher. Insbesondere bei den Klickpedal-Schuhen und der Bike-Kleidung. Ich dachte an Shimano SH-MT91 bin mir aber nicht sicher, ob die im Sommer nicht zu warm ausfallen und ob diese Klickpedalschuhe bei Schiebepassagen nicht total nervig sind. Bei Regen habe ich eine Vaude Regenjacke, eine Windshild-Weste und Stulpen. Was ich noch überlege ist die Regenhosen-Lösung. Im Auge habe ich GoreTex BikeShorts, welche ich bei Bedarf mit normalen Knielingen ergänzen kann. Vier Fragen an dich:
a) Würdest du die Schuhform empfehlen, ggf. sogar diesen Schuh?
b) Was hältst du von kurzen Regenhosen? Dadurch könnte ich auf eine lange Bike-Hose verzichten. (Habe für Abends noch eine lange Hose mit)
c) Du fährst lange Handschuhe, zumindest deiner Packliste nach. Sind das besondere Handschuhe, Windshield, GoreTex? Hast du zusätzlich noch kurze dabei? Habe auch schon von Einweghandschuhe (wasserdicht) und kurzen Handschuhen gelesen.
d) Wie hältst du den Kopf bei Regen trocken. Ich habe eine Windshield-Mütze von Marvic, ist im Winter klasse und wasserdicht aber im eine Thermoglocke im Sommer. Da ich aber sehr an der Stirn schwitze muss ich sowieso irgendeine Mützen/Stirnbandlösung nutzen. Wie sind deine Erfahrungen/Tips?

Antwort: Mit konkreten Bekleidungstipps habe ich mich ganz bewusst zurückgehalten, weil die Vorlieben der Mountainbiker da höchst unterschiedlich sind. Was für mich gut ist, ist für andere katastrophal. Aber ich werde dir gerne erzählen, welche Kleidung ich bevorzuge.
Hinsichtlich Klickpedal-Schuhen kann ich dir leider keine Tipps geben, da ich nie welche verwendet habe und es auch nicht vorhabe. Ich bin bei der Schuhwahl gerne flexibel und brauche die Klickies nicht. Ich bevorzuge halbhohe Wanderschuhe, da ich das Rad oft über Geröll und Fels trage. Braucht man aber auch nicht, wenn man nur fahrbare Wege wählt. Was Kleidung angeht, bin ich minimalistisch. Eine Regenjacke ist wichtig. Die dient auch gleichzeitig als Windbreaker, wenn ich verschwitzt am kühlen Gipfel ankomme. Eine zusätzliche Windshield-Weste halte ich für überflüssig, da genügt mir ein Langarm-Shirt. Stulpen habe ich noch nie verwendet. Eine Regenhose habe ich auch nicht dabei. Wenn die Dinger wirklich wasserdicht sind, schwitzt du darunter so, dass du trotzdem von innen nass wirst. Es ist nicht so wichtig, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, nicht nass zu werden. Stattdessen muss man dafür sorgen, dass man nicht friert. Deswegen bevorzuge ich eine hochwertige Softshell-Hose, weil sie den kalten Wind abhält. Sie hat Zip-Off-Beine, so dass ich sie auch als kurze Ersatzhose verwenden kann. Den Preis der „Gore Alp-X Active Shell“ Hose finde ich ehrlich gesagt eine Frechheit. Meine Handschuhe sind lange Wildleder-Handschuhe, kein Windshield, kein GoreTex. Das sind die einzigen, die ich verwende. Wasserdichte Handschuhe habe ich noch nie vermisst. Wenn du Einweghandschuhe drüberziehst, wirst du darunter schwitzen wie ein Tier. Mein Kopf wird bei Regen einfach nass. Mütze habe ich auch keine dabei, so kalt wird es tagsüber im Sommer normalerweise nicht. Einzig einen Buff, damit man den Hals vor kaltem Wind schützen kann.


23.07.2011

Servus gletschersau,
bin heute zufällig auf deine hp gestoßen und habe dein AX-Video 2010 angesehen. Etwas professioneller produziertes habe ich auf einer privaten Alpencross-Seite bisher nicht gesehen – also Respekt! Das Video ist wirklich eine Freude für jemanden, der auch mit dem MTB unterwegs ist, zumal das Rabbijoch auch Teil meines ersten AX in 2006 war. Auch deine Homepage ist sehr informativ und vorbildlich betextet.
Nun zum Thema Garmin-Lenkerhalterung: Hab auch ein e-trex, das in der Halterung so wackelte, dass es sich eines Tages verabschiedet hatte – nicht physisch wie deines – aber der Bildschirm zuckte nach dem Hochfahren nur noch kurz, ich gebe hier den Belastungen durch die Erschütterungen die Schuld. Positiv war, das ich es an Garmin einschickte – Garantiezeit war bereits abgelaufen – und ich trotzdem kostenfrei ein neues Gerät erhalten habe. Dann habe ich zwei bis drei Lagen Tesa in den Klemmbereich der Lenkerhalterung geklebt und es saß von da an wackelfrei. Auf unserer Tour vor drei Wochen bin ich im Gelände leider mit dem Knie daran gestoßen, worauf der am Batteriedeckel angebrachte Adapter ausgerissen ist. Vielleicht probiere ich jetzt auch deine Lösung.
Ich wünsche dir für deinen diesjährigen Alpencross endlich gutes Wetter!

Antwort: Danke! Webdesign und Video-Miniproduktionen gehören zu meinen Hobbies.
Meine Lenkerhalterung ist zwar stabil und um Welten besser, als dieses wackelige Garmin-Teil, aber auch nicht optimal. Sie steht viel zu weit hoch. Immerhin hat sie auf meinem 2011er Alpencross zuverlässig gehalten.


01.12.2012

Dein neuestes Alpencross-Video übertrifft alles bisherige! Ich bin echt begeistert, du könntest das so im Fernsehen zeigen! Leider hört man deinen Kommentar unter dem Dach bei dem starken Regen nicht, aber man kann ihn sich ja denken. Meine Frage dieses Mal: Wie heißt die Rahmentasche denn? Ich bin auch nach längerer Suche nicht auf sie gestoßen. Sonderanfertigung? Bei meinem Rahmen kommen nicht viele Taschen in Frage. Deine allerdings würde optimal passen, vermute ich. Auf deiner Ausrüstungsseite steht – soweit ich weiß – nicht, welche du benutzt.

Antwort: Ich verwende die Rahmentasche Framie LV Long Version. Eigentlich ist die Tasche für das Unterrohr gedacht und wird unten am Flaschenhalter befestigt. Ich habe einfach eine Schlaufe mehr dran nähen lassen und so kann ich sie sicher am Oberrohr festkletten. Schau einfach mal auf die Webseite von Framie, die haben Rahmentaschen in verschiedenen Größen und machen auch Sonderanfertigungen.


27.11.2012

Ich habe mir heute alle deine Videos angesehen und kann sie nur als genial bezeichnen. In dem einen Post wurde gesagt, dass du zu viel „jammerst“, ich muss sagen, dass es wirklich ein bisschen negativ rüberkommt. Allerdings muss ich auch sagen das ich es nicht missen wollen würde, vielleicht einfach als Kontrast auch mal ein „Der Trail ist absolut zu empfehlen“ oder sowas in der Art. Ansonsten kann man nur sagen die Qualität, ob nun Schnitt, Musik oder Inhalt, können mit denen von Profis mithalten oder übertreffen diese sogar.
Nun zu meinen Fragen. Ich möchte mir einen neuen Rucksack kaufen und schwanke zwischen dem MountainX 31 und dem Track 35. Nun wollte ich dich fragen ob du dir den Track auch mal angesehn hast? Und wenn ja warum du dich für den MountainX entschieden hast. Da ich sehr groß bin habe ich manchmal Probleme mit normalen Rucksäcken, sind die Bänder lang genug das auch eine 1,95m große Person den Rucksack tragen kann bzw ist bei dir noch Spielraum. Leider kenne ich keinen mit einem der beiden Rucksäcke oder habe einen Geschäft das Ortlieb Produkte führt. Ich danke dir schon im vorraus für deine Zeit und deinen Rat.

Antwort: Den Ortlieb Track Rucksack habe ich gesehen, aber persönlich noch nicht ausprobiert. Vom Prinzip her ist er dem Ortlieb MountainX 31 sehr ähnlich. Die Unterschiede, die mir aufgefallen sind: Der Track 35 ist 350 g schwerer, es fehlt ihm die praktische Unterteilung in der Mitte, er scheint auch keine Helmhalterung zu haben, und der MountainX 31 ist etwa 50 EUR teurer. Das Tragesystem vom Track ist identisch zu dem vom Ortlieb Flight, d.h. er hat ein Netz. Der MountainX hat stattdessen zwei Polsterstreifen. Ich finde beides sehr gut. Die Polsterstreifen fühlen sich subjektiv etwas bequemer an. Abgesehen von diesen Dingen sind mir keine nennenswerten Unterschiede aufgefallen. Ich habe den MountainX 31 gewählt, weil ich besonders den umlaufenden Reißverschluss in der Mitte sehr praktisch fand. Der Gewichtsvorteil ist auch nicht zu verachten. Was die Körpergröße angeht, wirst du nach meiner Einschätzung mit keinem der beiden Modelle ein Problem haben. Die Gurte sind so lang, dass bei mir noch eine Menge Spielraum ist (ich bin etwa 10 cm kleiner als du).
Danke für den Hinweis bezüglich meiner (negativen) Kommentare! Da muss ich zukünftig mehr darauf achten. Das kommt wohl daher, dass bei den tollen Erlebnissen die Bilder eigentlich für sich sprechen. Bei den kritischen Passagen denke ich immer, ich muss unbedingt darauf hinweisen, damit das bloß keiner nachmacht. Vielleicht ist das etwas übertrieben.

Danke für deine Antwort und deine Einschätzung. Ich mag Helmhalterungen nicht so sehr, irgendwie haben sie immer irgendwelche Macken. Deshalb habe ich mich auch für den Track 35 interessiert, da ich dort aufgrund der 4 l mehr einfach den Helm reinstecken kann und dadurch das lästige rausfallen/rausrutschen vermeiden kann. Wobei ich sagen muss das es beim MountainX auch sehr gut gelöst wurde. Ich verstehe nicht warum manche Hersteller die Helmhalterung mit 4 Haken (bei denen es nahezu unmöglich ist Ersatz zu besorgen) oder ähnlichen Konstruktionen bauen. Da ist es praktisch vorprogrammiert, dass es bei etwas extremeren Strecken rausrutscht. Weiterhin muss ich dir auch mit den Regenhüllen rechtgeben, bei 3 verschiedenen Herstellern immer enttäuscht worden, bin dank deiner Seite auf Ortlieb gekommen und kann mich nur fragen: „Wie konnte ich diesen Hersteller übersehen?“. Ich bin guter Dinge beim nächsten mal nicht die Klamotten aufhängen zu müssen oder schlimmer noch mit feuchten Klamotten weitermachen zu müssen. Wirklich eine Erfahrung die ich keinem Menschen zumuten würde.
Nochmal zu den „negativen“ Kommentaren, ich wollte damit nicht sagen das du diese Kommentare weg lassen oder vermeiden solltest, bloß nicht . Ich finde sie sind mit das beste an deinen Videos und außerdem äußerst nützlich. Ich glaube jedem geht es da so, dass er lieber einen schönen Trail fährt als sein Bike den halben Tag den Berg hoch zu schleppen, denn solche Strecken hebe ich dann doch lieber für einen Wanderurlaub ohne Fahrrad auf. Ja die Bilder sprechen definitiv für sich. Aber manchmal ist es etwas schwierig in dem Moment zu wissen wo genau du dich da gerade befindest, auch wenn du für jeden Tag das Pensum am Anfang einblendest. Vielen Dank nochmal für die Zeit die du für mich geopfert hast und mach weiter so. Ich kann dein nächstes Video kaum erwarten.


18.08.2012

Ich will diese Saison endlich auch die Transalp fahren und bin auf deine Seite gestoßen. Großes großes Lob für die tollen Berichte und natürlich die Videos!! Jetzt bin ich am überlegen ob ich per Karte navigieren oder mir ein GPS Gerät kaufen soll. Im Moment gibts es den Garmin Edge 800 mit der Alpen Karte für 400€… Daher wollte ich mal fragen wie deine Erfahrung mit GPS sind. Danke.

Antwort: Das Garmin Edge 800 ist sicher ein gutes Gerät, eben in der gehobenen Preisklasse. Wenn dich der Lithium-Akku nicht stört (du musst ein Ladegerät dabeihaben), spricht eigentlich nichts dagegen. Günstiger kommst du mit der Garmin eTrex-Serie weg. Das eTrex 20 gibt es schon für um die 160 EUR. Es hat halt einen kleineren Bildschirm. Nach meiner Erfahrung kannst du bei den Karten viel Geld sparen, wenn du auf OpenStreetMap setzt. Das Kartenmaterial ist kostenlos und mindestens genauso genau wie die Garmin-Karten. Das Einspielen ist auch recht einfach.


13.08.2012

Trip report 2012 – great write up! Liking your website too, you’ve obviously put a lot of time and effort into it. I was wondering if you’ve ever considered a handlebar bag? I manage to get my tent, sleeping bag and air mat in mine.

Antwort: Thanks for the feedback! I did consider a handlebar bag. However, since I am riding very technical and steep trails I wouldn’t want to influence the balance of the bike too much, and I want to avoid constraining its mobility.


06.05.2012

Eine recht vernünftige Website hast Du da aufgebaut. Respekt. Auch das Transalp 2011 Video ist wesentlich angenehmer anzuschau’n als vieles andere. Ursprünglich bin ich wegen der Packliste auf Deine Seite gestoßen. Tiptop! Hab mich etwas über die Isomatte am Rucksack gewundert. Eine NeoAir von Thermarest würde sicher noch IN Deinen Rucksack passen. Bin top zufrieden mit meiner. Geht halt preistechnisch Richtung Deinem Ortlieb-Rucksack… (Den hättest Du besser nicht gezeigt. Ich hab jetzt so ein latentes „will haben“-Gefühl.)

Antwort: Danke für deine Mail und den Tipp! Ich habe mir vor ein paar Wochen die Therm-A-Rest ProLite gekauft. Das ist schon eine große Verbesserung beim Liegekomfort und der Isolierung. Sie wird auch in den neuen Ortlieb-Rucksack hineinpassen.


09.12.2011

Du schreibst dass Du als MTB Rucksack den Ortlieb Flight verwendest. Was hat Dich zu der Entscheidung gebracht? Von dem Rucksack habe ich noch kaum gehört und ich keine keinen der ihn verwendet. Die meisten Leute besonders Alpencrosser verwenden eher den Deuter Trans Alpine oder was ähnliches.

Antwort: Ich hatte auch ursprünglich den Deuter Trans Alpine, verwende den aber inzwischen nur noch zum Wandern. Deuter macht gute Rucksäcke, aber zum Biken bei jedem Wetter haben mir die nicht getaugt. Was mich an dem Rucksack besonders gestört hat ist das Gefummel mit der Regenhülle, die man bei schlechten Wetter über den Rucksack ziehen muss. Das ist unpraktisch, der Klettverschluss ging nach kurzer Zeit kaputt und Rucksack mit Inhalt wurden bei stärkerem Regen trotzdem am Rücken nass.
Es wundert mich selbst, dass kaum jemand den Ortlieb Flight verwendet. Der Rucksack sieht nicht nur schick aus, er ist auch extrem robust und absolut wasserdicht. Dabei wiegt er nur etwa 150 Gramm mehr als der Deuter. Ich verwende den Ortlieb Flight übrigens nicht nur für MTB-Touren, sondern auch auf meinen täglichen Fahrten in die Arbeit bei jedem Wetter. Die Belüftung am Rücken ist optimal, der Inhalt ist hundertprozentig vor Feuchtigkeit geschützt, er hat Innenfächer in DIN-A4-Größe und ein kleineres Innenfach für Geldbörse etc. Auch ein Helmnetz und eine Vorbereitung für eine Trinkblase hat er. Die Qualität ist einfach erstklassig.


23.07.2011

Servus gletschersau,
bin heute zufällig auf deine hp gestoßen und habe dein AX-Video 2010 angesehen. Etwas professioneller produziertes habe ich auf einer privaten Alpencross-Seite bisher nicht gesehen – also Respekt! Das Video ist wirklich eine Freude für jemanden, der auch mit dem MTB unterwegs ist, zumal das Rabbijoch auch Teil meines ersten AX in 2006 war. Auch deine Homepage ist sehr informativ und vorbildlich betextet.
Nun zum Thema Garmin-Lenkerhalterung: Hab auch ein e-trex, das in der Halterung so wackelte, dass es sich eines Tages verabschiedet hatte – nicht physisch wie deines – aber der Bildschirm zuckte nach dem Hochfahren nur noch kurz, ich gebe hier den Belastungen durch die Erschütterungen die Schuld. Positiv war, das ich es an Garmin einschickte – Garantiezeit war bereits abgelaufen – und ich trotzdem kostenfrei ein neues Gerät erhalten habe. Dann habe ich zwei bis drei Lagen Tesa in den Klemmbereich der Lenkerhalterung geklebt und es saß von da an wackelfrei. Auf unserer Tour vor drei Wochen bin ich im Gelände leider mit dem Knie daran gestoßen, worauf der am Batteriedeckel angebrachte Adapter ausgerissen ist. Vielleicht probiere ich jetzt auch deine Lösung.
Ich wünsche dir für deinen diesjährigen Alpencross endlich gutes Wetter!

Antwort: Danke! Webdesign und Video-Miniproduktionen gehören zu meinen Hobbies.
Meine Lenkerhalterung ist zwar stabil und um Welten besser, als dieses wackelige Garmin-Teil, aber auch nicht optimal. Sie steht viel zu weit hoch. Immerhin hat sie auf meinem 2011er Alpencross zuverlässig gehalten.

 


23.02.2011

Hallo, bis du die Brenta erreichst, bist du ja schon ein paar Tage unterwegs, da wird der Bär dich mit Sicherheit früh wittern 🙂 Im Anhang meine Lösung für den Etrex, am Lenker ist definitiv zu exponiert.

Antwort: Ist auch eine gute Idee, das Navi am Oberrohr zu befestigen. Könnte aber bei mir schwierig werden, weil mein Oberrohr nicht überall den gleichen Durchmesser hat. So würde das Navi also immer in Richtung Mitte rutschen. Ich habe inzwischen eine Halterung für den Vorbau von Bikertech, die ist ganz gut. Sie steht leider auch ziemlich weit hoch, deswegen muss ich sie noch etwas modifizieren. Ansonsten macht sie einen sehr stabilen Eindruck.