Feedback – Routen

14.08.2018

Hallo Andreas, ich bin zufällig auf das Video von der Tour mit deinem Sohn gestoßen. Ich finde es ein super Sache und freue mich auf die erste Tour mit meinem Sohn, wenn er alt genug ist (jetzt noch 9 Jahre). Ich selber habe auch mit Freunden schon vier Alpenüberquerungen gemacht und nach 4 Jahren Radpause, plane ich eine neue! Die unten stehende Frage hat aber nichts mit der neuen Planung zu tun. Bei den angegeben Höhenmeter (6000 hm) handelt es sich um rein gefahrene oder geschobene Höhenmeter, oder? Der Downhill steht mit der Höhe in keinem Verhältniss. Der Anteil mit mit den Seilbahnen müsste etwa genau so hoch sein!

Antwort: Der Gesamtanstieg bezieht sich auf gefahrene+geschobene+getragene Höhenmeter, ohne Seilbahn.


01.07.2018

Erstmal vielen Dank für deine Seite und die laufenden Berichte deiner Touren! Ich lese mir deine jährlichen Überquerungen immer mit viel Begeisterung durch, egal ob zu Fuß oder per Rad! Ich nehme an, das zu betreiben ist mit einigem Aufwand verbunden. Daumen hoch!
Wir sind letzte Woche eure Vater und Sohn Tour mit kleinen Änderungen nur bis Meran und etwas weniger Liftunterstützung nachgefahren, haben dabei aber denke ich, weitgehend alle Highlights mitgenommen. Vor allem die Abfahrt vom Madritschjoch ist schon sensationell, obwohl ich mich immer wieder gewundert habe, wie dein Sohn mit seinem Hardtail gesund und munter dort runtergekommen ist. Mir als gestandenem Bergabfahrer mit reichlich Federweg hat es da manchmal schon alles abgefordert, vor allem die Etappe ab der Zufallhütte ist gemeiner als man denkt (im Nachgang gesehen, dass wir über S2-S3 reden). Auch dafür vielen Dank und mach weiter so! Freue mich schon auf deine diesjährige „Downhill“ Tour, die sicher wieder einige Inspirationen bereit hält!


04.05.2018

Sie haben eine außergewöhnliche Seite kreiert. Danke für die viele Arbeit und die Infos. Immer wieder schaue ich einmal rein. Ich fahre viel MTB, morgens über die Straße zur Arbeit und abends nach der Arbeit durch den Wald mit ca. 200 Höhenmetern und 12 km zurück. Dann bin ich immer ein anderer Mensch, aber Sie kennen das noch besser. 2015 bin ich einen Alpencross von St. Anton an den Comer See gefahren und meine ersten Touren in den Alpen habe ich 1990 mit einem Hardtail (Rocky Mountain, vom ersten verdienten Geld gekauft) in den Ötztaler Alpen gemacht. Damals war ich ein echter Exot, MTB war fast unbekannt und ich konnte Hüttentouren, die zu Fuß 2 bis 3 Tage dauern, an einem Tag ablaufen (auf 2200 mit dem Bike, dieses in den Büschen versteckt, dann auf die erste Hütte auf 2500m, Übergang auf die 2 Hüttte (Siegerlandhütte bei Sölden). Dort Ankunft gegen 18.00 Uhr mit leichtem Gepäck und Luftpumpe! Die Bergsteiger schauten ganz seltsam. Ein Gletscherwasser und dann Abstieg auf 2200m, MTB aus dem Busch und Abfahrt ins Tal. Erlebnisse, die ich damals (kein Internet) mit fast niemandem teilen konnte.
Warum ich Ihnen schreibe: Dieses Jahr habe ich meine Familie überredet (und Sie waren da nicht ganz unbeteiligt) die Via Claudia zu fahren. Wir sind 5 Personen, meine Frau wir mit dem E-Bike die klassische Route fahren und ich möchte gerne die Gletschersau Route (nicht komplett sondern nur die ersten 3 Trails und nicht den Aufstieg auf 3000 m). Meine Kinder sind 21,18 und 11. Folgende Fragen hätte ich an Sie:
1. der Schützentrail bei Füssen, ist dieser für geübte Radfahrer, die aber wenig MTB Erfahrung haben zu fahren? Also insbesondere für den 11-jährigen?
2. Der Blindseetrail, kann ich den verantwortlich mit meinen Kindern fahren (absteigen geht ja immer!)?
3. Der Plamort Trail ist doch sicher gut zu fahren?
4. Welchen Rucksack hat Ihr Sohn benutzt und welche Protektoren? Ich nutze elastische Protektoren, die ich wie einen Strumpf über Ellenbogen und Knie überziehe.
Meine Frau (fährt gerne mal Rad aber nie MTB) macht mir etwas die Hölle heiß und ist der Meinung, ich würde die Kinder in Gefahr bringen. Ich bin gespannt auf Ihren Bericht in diesem Sommer, im September möchte ich mit einem Freund nach Finale Ligure und dort Trails fahren.

Antwort: Vielen Dank für das Feedback und für das Teilen der Erlebnisse, die ich nur zu gut nachvollziehen kann! Der Comer See als Ziel klingt auch gut! Zu den Fragen: Es ist wirklich schwierig, eine Einschätzung bezüglich der Fahrbarkeit von Trails abzugeben, wenn man die betroffene Person nicht kennt. Ich habe in meinem Reisebericht versucht, die Trails möglichst genau zu beschreiben. Das Video sollte zusätzliche Eindrücke liefern (auch wenn es im Film immer leichter aussieht als es ist). Hier ein paar Meinungen, alles ohne Gewähr:
1. Der Schützentrail ist sicher der leichteste der genannten Trails. Da sollte jeder Mountainbiker runterkommen. Das würde ich auch mit einem Zehnjährigen fahren, wenn er geübt im Radfahren ist.
2. Der Blindseetrail ist stellenweise steiler als der Schützentrail und manchmal etwas rutschig durch lockeren Kies oder Gestein. Kann sein, dass ein 11 Jahre altes Kind manchmal absteigen muss, vor allem wenn es keine MTB-Übung hat. Gefährlich ist er eigentlich nur an einer Stelle, da kann man schieben.
3. Der Plamort-Trail ist sicher der Schwerste der drei Trails. Auch wenn die meisten Stellen problemlos von Kindern gefahren werden können, sind schon ein paar knackige Abschnitte dabei, die steil und felsig sind. Sieht man auch im Video gut.
4. Mein Sohn hat den Ortlieb Packman Pro 2 mit 25 l Volumen verwendet. Die Protektoren waren von IXS von der Hammer-Serie. Es gibt bessere, aber sie waren günstig und leicht.
Wenn die Kinder mit 18 und 21 Jahren sportlich sind, glaube ich nicht, dass sie in Gefahr gebracht werden. Den 11-jährigen muss man halt auf manchen Trails gut im Auge behalten und wenn nötig unterstützen. Dann sollte das eigentlich auch gehen. Wie gesagt, dass ist keine Garantie und nur eine subjektive Einschätzung, da ich die Kinder überhaupt nicht kenne. Wenn Zweifel bestehen, würde ich empfehlen, lieber die Via Claudia zu fahren.


09.01.2017

Servus Andreas und besten Dank für die zahlreichen detaillierten Informationen zur Machbarkeit (oder auch nicht) verschiedenster Pässe und Joche. Hat mir bei der Planung sehr geholfen. Plane zur Zeit AlpenX No. 21 (wieder mal eine Ortler-Umrundung). Weiter so.


16.07.2017

Was soll ich sagen, so ein geiler Trip !!! Wir, Peppe, Erik (the Lance) und ich, sind Deine AC-Tour 2010 nachgefahren, war unsere erste und hat glücklicherweise alles geklappt. Es sind geile Strecken, wobei mein Bike (Fully aus 2000) und natürlich auch meine Fahrkünste an der Grenze, z.T. eben auch darüber waren, dann eben schieben (scheissegal). Diese Route, dieses Erlebniss war jeden Kackzentimeter Gold wert!!! Vielen Dank für Deine Mühen, denn wenn man so ein Ding dann mal selber fährt, dann zieht man in aller Demut den Hut vor Deiner Leistung! Und dass Du fahrerisch sowieso mega was drauf hast, zeigt Dein neuestes Video! Also Danke nochmal für diese Inspiration und natürlich sind wir stolz, dass wir es angepackt haben und vor allem voll geschafft!!


14.07.2017

Ein Kumpel und ich haben bereits letztes Jahr probiert über das Almajurjoch zu „fahren“. Leider mussten wir wegen zu viel Schnee und Eis umkehren, was wohl die beste Entscheidung unseres Lebens. Wir haben überlegt, dieses Jahr im August darüber zu fahren. 2011 hast du gesagt, diese Tour wäre die schlimmste deines Lebens gewesen. Wie gefährlich stufst du das Almajurjoch jetzt einige Jahre später im Vergleich zu anderen Pässen ein? Rätst du immer noch von der Überquerung mit dem mtb ab?
Danke schon mal für deine Antwort.

Antwort: Ich bin damals auf dem Weg 644 von der Erlachalpe zum Almajurjoch. Der war sehr ausgesetzt, schmal und gefährlich. Ich weiß nicht, in welchem Zustand der Weg heute ist. Man kann aber auch alternativ von der Bodenalpe den Weg 642 zur Leutkircher Hütte nehmen. Der ist zwar steil und man wir auch mal ein Stück tragen müssen, dafür ist er aber ungefährlich (Angaben ohne Gewähr). Viele Spaß beim Alpencross!

Danke für deine Antwort. Bist du den alternativen Weg denn selber schon mal gefahren? Uns haben die Hirten der Bodenalpe im vergangenen Jahr wegen Neuschnee am Morgen auch davon abgeraten. Vermutlich lag es auch nur am Schnee, aber sie fanden es auch ungewöhnlich mit dem mtb über den Weg zu fahren, sicherlich wegen der Steilheit und den Schiebestücken. Es kam uns aber auch so vor, als wären sie grundsätzlich überrascht, dass sich Alpencrosser auf ihre Hütte verirrt haben. Sonst schonmal danke für deine Einschätzung und auch dir viel Spaß beim AC mit deinem Sohn.

Antwort: Ich bin den Weg 644 noch nicht geschoben bzw. getragen; von Fahren kann sowieso keine Rede sein Aber anhand der Karte und der Aussage eines anderen Mountainbikers gehe ich davon aus, dass das gut machbar ist. Anstrengend sicher, aber eher ungefährlich. Mit Schnee musst du dort ab Juli normalerweise nicht mehr rechnen. Im schlimmsten Fall gibt’s mal ein kleineres Schneefeld. Einheimische geben sich oft übertrieben besorgt und kritisch, was aufgrund der vielen unerfahrenen Wanderer/Biker auch angemessen ist. Das Almajurjoch wird nur sehr selten von Mountainbikern überquert, weil der Aufstieg halt recht beschwerlich ist. Das erklärt auch die Aussage des Hirten. (Alles wie immer ohne Gewähr!)

Vielen Dank für deine Antwort. Die Hirten der Bodenalpe hatten uns im vergangenen Jahr am Morgen von dem Alternativweg abgeraten, allerdings wegen Neuschnee. Die Hüttenbewohner waren ohnehin überrascht uns als Alpencrosser zu begegnen, aber ich denke der Weg direkt zur Leutkirchner Hütte sollte an sich gehen mit etwas Tragen. Würdest du den richtigen Weg über das Almajurjoch heute noch ein zweites Mal mit dem Rad gehen oder eher nicht?

Antwort: Ich würde die Überquerung bestimmt wieder machen, wenn es in meine Route passen würde. Die Abfahrt vom Almajurjoch war gut.


01.05.2017

Als erstes wie alle meine Vorredner-großen Respekt und Kompliment! Tolle Seite, tolle Touren und Berichte, alles so ausführlich beschrieben, sehr lesenswert! Nun zu meiner Frage, gibt es eine Route die vom Level zwischen Claudia und Albrecht liegt? Wir wollen diesen Sommer auch mit Stahlhardtails die Alpen überqueren und die Albrechtroute scheint uns etwas zu hart zu sein, fürs erste Mal vor allen Dingen. Wiederum ist uns die Claudiaroute zu öde und Trekkingmäßig mit den vielen Teerradwegen. Leider habe ich noch nichts Passendes gefunden. Hoffe Du kannst mir weiterhelfen. Vielen Dank und beste Grüße

Antwort: Danke erst einmal für dein Feedback! Es ist für mich schwer, eine konkrete Routenempfehlung abzugeben. Zum einen kenne die offiziellen Routen gar nicht genau, da ich meine Routen ja prinzipiell selbst plane. Die Via Claudia ist mir zwar bekannt, da ich schon große Teile davon gefahren bin. Ich kann aber nur bestätigen, diese Strecke wäre für MTB-Fahrer viel zu langweilig. Zum anderen weiß ich ja nicht, auf welchem Niveau ihr biken könnt und wie es um eueren Fitnesslevel bestellt ist. Ich denke schon, dass die Albrecht-Route für euch geeignet sein könnte, da sie wenig Trage- und Schiebepassagen enthält. Es gibt wohl auch ein paar Varianten davon, welche die Tour weiter entschärfen können. Viel Spaß!


24.07.2016

Hallo, habe heute Deine Kaunertal-Weißseejoch-Langtaufers-Tour nachgemacht, danke für die Beschreibung, das war klasse! Am halben Aufstieg kam mir einer mit Steigeisen entgegen, er wusste, dass der weg frei ist, und seine Spuren waren auf dem Schnee hilfreich.


17.10.2016

Sollte jemand mal auf die Idee kommen, nach dem Track von Andis Dolomitencross zu fragen, verpflichte ihn zunächst, das Video anzusehen. Für meinen Geschmack ein eher anspruchsvoller AlpX – nicht nur von den reinen Daten her. Da, wo ihr so locker-flockig runtergefahren seid, hätte ich noch manches Stück geschoben, fürchte ich. Und der Trage-/Schiebeanteil war auch nicht zu gering. Oder täuscht das? Das Wetter war auch eher durchwachsen, oder? Dann noch teilweise im Tarp zu übernachten – meinen Respekt habt ihr!!!


12.06.2016

Zum AlpenX2015 Tag 4: Im Ultental besteht die Möglichkeit den Höfeweg abseits der Straße weiter zu verfolgen. Von der Kuppelwiese kommend landet man in St. Nikolaus an der Kirche, beim Gasthaus Mesner und der Bäckerei, dort nach dem Bach rechts abbiegen und (für mich) schieben und der Beschilderung Höfeweg folgen. Ist der erste Anstieg geschafft kann man den Weg gut fahren, er steigt nur leicht bergan. Zwischendrin ist nochmals ein kurzes, steiles, schotteriges Stück. Man landet im unteren Teil von St. Gertraud an dem Sägemuseum.
Alternativ könnte man auch den Höfeweg auf der andern Talseite benutzen, kostet bei einem Alpencross etwas mehr Zeit als auf der Straße. Dazu in St. Nikolaus von der Kirche zur Hauptstraße abfahren und nach dem Sportplatz links über den Bach zum Sägewerk fahren. Ab dort der Beschilderung Ultener-Höfeweg folgen. Im ersten Teil durch den Wald aufsteigend, mit Wurzeln garniert, später Schotter, Wiesen, Asphalt. Man landet bei den Urlärchen in St. Gertraud.


16.06.2016

Hallo Andreas, bin total begeistert von deinen Retro Alpencross. Ohne dass ich von deiner Tour was gewusst hatte, habe ich ebenfalls die Planung für eine ähnliche Tour. Habe ein schönes Marin Bike vom Schrottcontainer gerettet und mir ein Limit von 50€ gesetzt zum herrichten. Mit gebrauchten Teilen aus den eigenen Fundus und von Freunden und ein paar neuen Teilen hat das auch geklappt. Aber ich hätte mal eine Frage an dich. Wie lange braucht man denn für das Tarscher Joch, hauptsächlich die Schiebe und Tragezeit.

Antwort: Glückwunsch zu der Entscheidung mit dem alten Marin Bike! Ab der Tarscher Alm musst du etwa 2-3 Stunden rechnen. Die Abfahrt bis zur Kuppelwieser Alm ist knackig, da wirst du an deine Grenzen stoßen.


12.05.2016

Hallo Andi! Erstens einmal,coole und sehr informative Seite… Zweitens wollte ich dir nur etwas mitteilen,in Bezug auf deinen Alpen X 2016 Tag 1… Ich finde das Brentenjoch sehr schön ,in traumhafter Naturkulisse eingebettet…aber wenn du danach aufs Brandstadl in Scheffau fahren willst ist dir hoffentlich klar,dass dort der Massentourissmus vorherrscht(2 Gondelbahnen mit irrer Personenförderung)… ich sage mal dass im Sommer an der Bergstation ähnliche Verhältnisse herrschen wie im Winter… und ich spreche aus Erfahrung ich wohne dort in der Nähe… sollte nur eine kurze Info sein, die du aber wahrscheinlich sowieso weißt… Ich wünsche dir viel Spass bei Eurem Abenteuer

Antwort: Danke, für diese Info! Ich kenne das Brandstadl noch nicht, daher ist dein Tipp sehr interessant. Allerdings wollen wir mit der Seilbahn da hoch (die nehmen MTBs mit, habe ich schon angefragt), dann rüber zur Holzalm biken und runter nach Westendorf. Das heißt wir werden mit dem Tourismus oben am Brandstadl nur kurz in Berührung kommen. Wenn du eine Idee hast, wie man besser von Scheffau nach Westendorf kommen kann (ohne die Straße außenrum zu nehmen), bin ich sehr dankbar!


24.04.2016

Hi Andi, wenn ihr bei euerem Dolomitencross von Prettau auf die Ochsenlenke fahrt, da gibt’s nix zu Tragen. Wenn ihr fit seid (und das seid ihr ja!), dann sind nur ganz kurze Schiebepassagen dabei. Sehr schöne Gegend dort, leider hat mich 2009 hier der Regen erwischt, der Genuß hielt sich in Grenzen. Bei Interesse: http://alpinradeln.de/0908_TA/S_0002.htm

Antwort: Super, danke für die Information! Genau solche Tipps sind hier äußerst hilfreich und willkommen! Ich werde gleich mal auf deiner Seite nachlesen.


30.01.2016

Vielen Dank für Deine Interessanten Touren und v. a. den tollen Videos. So manche Route habe ich wieder geändert nachdem ich Deine Seite durchstöbert und etwas besseres gefunden hatte. Mache meiner Mitfahrer hatten sich zwar danach lautstark über die Trage- und Schiebepassagen geärgert aber für mich hatte es sich immer gelohnt. Mach bitte weiter so!

Vielen Dank auch für die Nachricht über die Sperrung von der Abfahrt der Motozzoscharte die ich letztes Jahr gefahren bin, schade mir hat der 110 Weg sehr gut gefallen. Wäre es Dir möglich noch weitere Streckensperrungen zu veröffentlichen??

Antwort: Danke für die Rückmeldung! Vor 2 Tagen habe ich den Blogeintrag zur Sperrung aktualisiert. Man kann nun doch offiziell über die Montozzo-Scharte fahren. Die Sperrung betrifft nur ein Wegstück, das aber problemlos ausgelassen werden kann.


24.01.2016

Der Anaconda ist mehr als fraglich, lange „Geheimtipp“, dann ausgeschlachtet (lokale Tourenanbieter, Shuttles, Zeitschriften, etc.), damit ins Auge der Gesetzeshüter gerückt und dann zeitweise kontrolliert und die Biker abgestraft worden. In den letzten offiziellen Dokumenten (Sommer/Herbst 2014) vom Fremdenverkehrsverband wurde strikt vor der Befahrung abgeraten und laut AGBA (Aussage von 2015) würde der Weg wohl als „Bauernopfer“ auch zukünftig unter der neuen Regelung gesperrt bleiben. Also erst mal abwarten, was sich da entwickelt, zumal entlang des 637 zahlreiche Instandsetzungsarbeiten an ehemaligen Frontstellungen aus dem 1. Weltkrieg stattgefunden haben, die teilweise noch nicht abgeschlossen sind, womit das ganze Areal in eine Art Freilichtmuseum umgewandelt wird, so dass die Zukunft aus Bikersicht eher ungewiss ist.


23.01.2016

Vielen Dank für die Infos zu den Trailsperrungeam Gardasee! Gibt es denn online eine offizielle Bekannmachung zu den Sperrungen? Ich konnte bisher nichts finden. Ich meine, wie sollen sich die Mountainbiker an die Verbote halten, wenn sie keine Chance haben, diese in der Tourenplanung zu berücksichtigen?! Schöne Grüße

Antwort: Informationen findet man oft auf der Homepage vom S.A.T. (Societa degli Alpinisti Tridentini), dem Alpenverein Trentino, oder der italienischen Lokalpresse. Allerdings nur auf Italienisch. Die offiziell seit vielen Jahren bekannte Regel (schmaler als das Fahrrad lang) gilt zunächst auf jeden Fall. Es interessiert niemanden, ob du davon weißt oder nicht. Wenn du erwischt wirst, musst du zahlen. Bezüglich der neuen Regel kannst du damit rechnen, dass dieses Jahr Schilder aufgestellt werden. In wieweit dann tatsächlich Kontrollen durchgeführt werden, kann ich nicht sagen.


20.01.2016

Die Verbote von Rabbijoch und Montozzo-Scharte sind meiner Meinung nach idiotisch. Man kann davon ausgehen, dass man die Strecken als Zugeständnis an den Trentinischen Alpenverein (Società degli Alpinisti Trentini/S.A.T.) gesperrt hat, damit dieser seine Zustimmung für die Mountainbike-Nutzung von verschiedenen Strecken im Val di Sole gibt, die sich touristisch besser verwerten lassen. Also ein klassischer Kuhhandel, bei dem die praktische Sinnhaftigkeit keine große Rolle spielt. Dass es sich hier um klassische Transalp-Übergänge handelt, hat dabei niemanden interessiert. Ihr seht also, es geht hier weniger um die Umwelt, als vielmehr in erster Linie um wirtschaftliche Aspekte.


15.01.2016

Zum Montozzoschartenverbot: Wir werden die Montozzo Scharte fahren, ob da ein Verbot ist oder nicht. Wir sind Umwelt freundlich unterwegs, brauchen kein Auto, keine Seilbahn, machen keinen Dreck und auch keine Wege kapputt. Ich seh also nicht ein, warum man uns das verbieten will, während andere machen können was sie wollen. Grad in Italien fährt ja jeder Depp mit dem Auto so weit wies geht den Berg rauf. Da sollen sie sich nochmal über Mountain Biker aufregen! Danke für deine Bericht erstattung und die Information! Super aufbereitet wie immer. Weiter so !!


15.10.2015

Vor 2 Wochen bin ich den Weg vom Passo Guil zum Passo Rochetta gefahren. Am Passo Guil ist eine Wegsperre einem Bauzaun der mit Ketten und Schlössern gesichert ist. Verbotsschilder in 3 Sprachen, auch in Deutsch. Man kann den Zaun überklettern oder links an einen Baum vorbeisteigen. Arbeiter haben den ganzen Weg ziemlich Platt gemacht und ab der Imbissbude ist der ehemalige Trail fast eine Autobahn. Auch den letzten Anstieg mit der Kehre zum Passo Rochetta ist platt und bis oben hin fahrbar. Oben angekommen ist wieder eine Sperre mit Verbotsschildern.


12.10.2015

Hi fellow biker! Danke für deine gute Beschreibung!! Ich bin letztes Jahr den Naranch gefahren, da war er noch weniger ausgefahren und etwas leichter. Jetzt hab ich wieder Lust bekommen. Auf den Naranch, weißt du. Muss unbedingt 2016 wieder zum Lago, vielleicht sieht man sich ja mal.


16.08.2015

Hallo, habe deinen Bericht über den Slowenien Alpencross gelesen, klingt super. Plane die Tour für dieses Jahr. Hast du eventuell den gps Track? Vielen Dank im Voraus

Antwort: Ich verweise auf meinen Kommentar zu GPS-Daten auf dieser Seite. Wenn du sonst Fragen zur Route hast, kannst du mir gerne eine E-Mail schicken.


Ich bin gerade dabei, mich nach einer geeigneten Route zu orientieren. Du hast wohl Recht – mich rein nach Kartenmaterial zu richten, wäre wohl Blödsinn, zumal ich damit bereits öfters schlechte Erfahrungen gemacht habe. An sich hätte ich nichts dagegen, mir den einen oder anderen Trail erarbeiten zu müssen, sofern er sich lohnt. Die Sache ist halt die, ihn erstmal zu finden. Und da mein Budget den Kauf eines GPS leider nicht mehr zulässt, versuche ich mich vorab zu erkundigen, wo ich besonders empfehlenswerte Trails finde, sodass ich meine Route gleich dahingehend planen kann. Dazu gleich noch eine Frage: Du erzählst in Deinen Videos immer mal von Ausweichrouten – Planst Du vorab mehrere Versionen deiner Route, falls der ‚Plan A‘ nicht funktioniert, oder suchst Du dann spontan eine Umfahrung? Ich werde mich jetzt bei meiner Planung an bestehenden Alpencross-Routen orientieren, vielleicht hier und da mal ein Stück abweichen, um den einen oder anderen Trail mitzunehmen, aber nicht ganz auf einsamen Wegen zu wandern. Mehr als genügend Zeit habe ich jedenfalls eingeplant.

Antwort: Wenn du nur nach Papierkarten fährst, würde ich empfehlen, die Route zumindest auf dein Smartphone zu laden. Falls du dir unterwegs unsicher bist, kannst du mit einer Offline-Navigations-App dann jederzeit nachschauen, wo es weiter geht.


30.07.2015

Ich würde meinen dritten AX gerne mal allein angehen… so als „finde zu dir selber tour“. Meine Bedenken, dass es allein extreeem langweilig werden könnte und das ein oder andere Mal vielleicht die Motivation verloren gehen könnte? Wie sind Deine Erfahrungen?

Antwort: Alleine zu fahren ist eine zusätzliche Herausforderung. Langweilig wurde es mir nie, die Konzentration auf den eigenen Körper und das Biken, die irre schöne Landschaft und die ständigen Anstrengungen und Eindrücke lassen keine Langeweile aufkommen. Zumindest bei mir. Andere kommen bestimmt weniger gut damit klar. Und wie du schon sagst, Motivation kann ein Problem werden. Man muss in der Lage sein, sich durchzukämpfen, weiter zu machen wenn man am Ende ist, sich selbst zu motivieren. Das kann nicht jeder. Andererseits ist man frei in seinen Gedanken, muss keine Rücksicht nehmen, kann sich den Tag nach den eigenen Bedürfnissen frei einteilen. Alleine zu fahren kann ein unvergessliches Erlebnis sein, kann aber auch frustrierend sein. Du musst es ausprobieren um zu sehen, wie es bei dir läuft. Es ist nicht jedermanns Sache. Generell würde ich sagen, zu zweit macht es immer mehr Spaß als alleine. Aber alleine zu fahren ist eine besondere Erfahrung.


04.05.2015

First of all i have to thank you that you share your rich archive with us! I’m Greek and 40yrs old. I started mtb just the last 19 months. I do long distance and time routes and keep going. I have to say when i saw your videos on youtube you inspired me. So, i decided to make an Alpencrossing. I have been preparing from the January for this adventure. I have made my own route and a part of it is one of your alpencross route of 2010. 10th of August is the starting day till of 26th or 30th. I booked two return tickets for any case. I know the days are many but i like to have plenty of time.
The thing i would like to ask you is about the common route (from Rosi-Mittermeier Tunnel to Stausee Vernagt). I have seen one of your photos (you have named it „Venter Hohenweg“) that i regard it a very dangerous passing. Is it as it seems? Does it have many passings like this on this route? I would like to make my alpencross an adventure but not dangerous. The truth is that i dont have experience crossing terrain like the photo depicts.
Please let me know! Thank you in advance.

Antwort: First I wish you good luck and lots of fun on your first Alpine adventure! The route across the Venter Höhenweg and the Niederjoch pass is very challenging and I would not advise to try these on your first Alpencross tour! The terrain is steep and sometimes exposed. Alpine experience is required! There’s another popular and scenic route leading from Garmisch-Partenkirchen (Germany) to the Lago di Garda, called „Albrecht Route„. I’d recommend to try this route, as it is more suitable for the beginner.


03.04.2015

Du hast da eine super Seite, habe die letzten zwei Stunden deine Berichte gelesen und deine Videos geguckt. Eigentlich war ich dabei mir eine Route von Riva nach Garmisch zusammenzustellen bzw im speziellen mir eine Alternative fürs Timmelsjoch zu suchen. Da bin ich über die Gletschersauroute gestolpert… die deckt sich zu großen Teilen mit dem was ich geplant hatte, nur halt andersrum. Daher hoffe ich, Experteninfos aus erster Hand bekommen zu können: Macht die Route von Süd nach Nord Sinn? Kannst du dazu was sagen? Ich mag natürlich nicht das Rad den Trail hochschleppen um die mühsam gesammelten hm dann auf Asphalt zu vernichten. Bärenpass, Rabbijoch, Vigiljoch und Fernpass sollen aber ja auch von Süd nach Nord möglich sein.

Antwort: Hier ist meine Einschätzung zur Süd-Nord-Befahrung dieser Route: Bärenpass ok. Rabbijoch ist bergab durchs Kirchbergtal fast ausschließlich eine Forststraße. Vigiljoch ebenfalls. Hoch zum Vernagter Stausee müsstest du die Straße fahren, das ist nicht empfehlenswert. Hoch aufs Niederjoch fast ausschließlich schieben, runterwärts ab Martin-Busch-Hütte nur Forststraße. Venter Höhenweg ausschließlich schieben. Abwärts von Hochsölden kann man sicher ein paar gute Wege finden, schau dir mal Wanderkarten an. Fernpass ist abwärts auch nur eine Forststraße. Insgesamt würde ich empfehlen, nach alternativen Abfahrmöglichkeiten zu suchen, weil die Route genau so ausgelegt ist, dass von Nord nach Süd aufwärts möglichst viel fahrbar ist und abwärts schwierige Trails zur Verfügung stehen.


29.01.2015

Bei der Suche nach einer Fernpass Alternative bin ich aufs Rotlechtal gestoßen und letztendlich auf deine Tour aus 2012. So wie du schreibst ist das ein recht ein Krampf, oder irre ich mich doch?! Vielleicht magst du mir noch ein paar Eindrücke aus 2012 geben. Speziell geht es mir um Rinnen – Spitzeggkapelle – durchs Rotlechtal – Schweinsteinjoch. Dankeschön.

Antwort: Von Rinnen aus kannst du ein Stück den Wanderweg parallel zur Straße nehmen, der ist recht nett. Danach geht es noch für etwa 1,5 km an der Straße entlang, bis ein Weg in das Rotlechtal abzweigt. Dabei handelt es sich zunächst um eine Forststraße, die du etwa 2,7 km weit problemlos fahren kannst. Dann kommt der besagte Pfadabzweig nach links und es ist bis zur Tarrentonalm mit dem Fahren definitiv vorbei. Dieser Pfad lässt sich schon bewältigen, aber es ist anstrengend, weil der Pfad schmal ist und (Stand 2012) ausgewaschen und ungepflegt. Das kann man auch vor allem in meinem Video (ab Minute 5) ganz gut erkennen. Insgesamt finde ich nicht, dass sich die Sache lohnt. Da ist der Fernpass schon sinnvoller. Was ich aber auf jeden Fall empfehlen kann ist der Abstecher über das Sinnesjoch, das war vom Schweinsteinjoch raufwärts zumindest teilweise fahrbar und hat runterwärts nach Tarrenz viel Spaß gemacht.


06.01.2015

Ich habe mir mal bissl deine Touren durchgelesen. Ich fahre seit einiger Zeit auch wieder Fahrrad und konnte mit diesem auch schon 2x die Alpen überqueren. Mit barometrisch gemessenen 46600 hm in 2014 war ich auch viel in den Bergen. Auf meinem 2. Alpencross 2013 habe ich mich versehentlich auch über Sölden, Tiefenbach/Rettenbach, Vent und Niederjoch nach Naturns geschickt. Ich persönlich halte diese Route nicht für empfehlenswert. Zumindest nicht für Ersttäter. Wie man auf deinen Fotos ja sehr gut erkennt (ich habe leider auch genug davon gemacht) handelt es sich bei dem traumhaften Venter Höhenweg um einen reinrassigen Wanderweg. Biker haben da oben meiner Meinung nach nichts verloren. Als ich mein Bike einen Tag später erfolgreich den Gletscher zur (bei Bikern so beliebten?????) Similaunhütte hochgetragen habe, war ich zwar vom Tiefblick zum Vernagtstausee sehr begeistert, konnte jedoch dem Weg bis dahin keinen wirklichen Spaß abgewinnen. Zum Glück bleiben nach so einem Alpencross meistens die schönen Erinnerungen hängen. Ich werde wieder über die Alpen fahren. Auf über 3000m mit dem Bike, das hinterlässt Spuren, fast schon wie ein Fieber. Für jemanden, der wie ich mit einem 120 mm Touren-Fully unterwegst ist, leider ohne Downhill-Ausbildung in Bad Wildbad, sollte bei solch Tipps über „Lieblingsrouten“ noch mehr darauf hingewiesen werden, was einen erwartet.
Ich finde es wirklich klasse, dass sich jemand die Zeit nimmt, so eine Internetseite zu betreiben, sie aktuell zu halten und von seinen Erlebnissen zu berichten. Man lädt sich damit aber auch automatisch ein bischen Verantwortung auf. Ich will niemanden dafür verantwortlich machen, dass ich auf dem Niederjoch gelandet bin, aber eine sehr umschmückte Story hat mich genau da landen lassen und meine Freude darüber hat sich sehr in Grenzen gehalten. Selbst nach umpfangreichen Recherchen war für mich nicht zu erkennen, dass ich dort mein Bike den ganzen Tag tragen werde. Ich werde mich auch dieses Jahr wieder die Berge hochquälen und ein Alpencross ist für 2016 auch wieder geplant. Wie ich nach Riva komme, weiß ich noch nicht. Sicher werde ich auf solchen Seiten wie deiner Informationen einsaugen und mir eine Route basteln. Ich wünsche dir noch viele unfallfreie Höhenmeter auf deinem Bike.

Antwort: Vielen Dank für deine Mail, auch besonders für die kritische Hinterfragung meiner Routenempfehlung! Ich gebe dir völlig Recht, für Anfänger ist diese Route zumindest grenzwertig. Für mich selbst war diese Route über den Venter Höhenweg und das Niederjoch meine erste richtige Alpencross-Tour. Es ist natürlich schwierig, eine Formulierung zu finden, die für alle Leser stimmig ist. Ein „anspruchsvoller Downhill-Trail“ ist für den einen unfahrbar, für den anderen ein Kinderspiel. Ich versuche deshalb, möglichst realistisch darzustellen, was einen erwartet. So kann jeder für sich selbst entscheiden. Das gilt insbesondere für den Venter Höhenweg und die Etappe über das Niederjoch. Da schiebt und trägt man schon einiges, das ist nicht Jedermanns Sache. (Zitat: „Ab der Hütte ist es allerdings aus mit Fahren. Das Bike muss nun rund 4 km weit über steiles, felsiges Gelände geschoben und getragen werden.“) Dafür gehört die Route auch zu den landschaftlich schönsten und verkehrsärmsten. So ist das eben in den Bergen: Wer mehr Hochgebirgslandschaft sehen will, muss mehr leiden. In wieweit man Verantwortung mit so einer Internetseite trägt, ist fraglich. Letztendlich sollte es jedem klar sein, dass man nicht ungeprüft einem Internetbericht folgt, sondern immer selbst etwas Recherche betreiben muss. Denn eines sind Erfahrungsberichte im Internet grundsätzlich: subjektiv! Nicht umsonst gebe ich immer wieder Warnhinweise, dass man ohne alpine Erfahrung und entsprechender körperlicher Fitness meine Routen lieber nicht nachfahren sollte. Ich wünsche dir viel Spaß auf deinen zukünftigen Touren und weiterhin eine verletzungsfreie Fahrt!


29.11.2014

Meine Freunde und ich, sind letztes Jahr über deine Seite gestolpert, als wir unseren ersten Alpencross planten. Deine Beiträge, Infos und Videos sind echt super. Gerade bei den Filmen merkt man, dass du mit Leib und Seele Alpencrosser bist. Zum Einstieg sind wir letztes Jahr die „klassische Route“ gefahren, das war schon genial und das Wetter konnte nicht besser sein. Heuer haben wir die Albrechtroute V2 angepackt und hatten von Sonne, Regen, Schnee alles dabei. Für uns steht fest, dass wir auch nächstes Jahr wieder fahren. Nun stellt sich die Frage ob wir deine GPS-Tracks bekommen können? Darüber würden wir uns sehr freuen.

Antwort: Danke für dein Feedback! Glückwunsch zu den gefahrenen Alpencross-Touren! Das Wetter war diesen Sommer tatsächlich nicht ideal. Für meine Touren habe ich keine fertigen GPS-Tracks, da sich einfach unterwegs zu viel geändert hat und die Strecken auch viel zu experimentell sind. Außerdem hätte ich Bedenken, dass jemand unbedarft eine solche Route nachfahren und dann in gefährliche Situationen geraten würde. Etliche Strecken sind wirklich nicht für den üblichen Mountainbiker geeignet und würden auch eher zu einem Frusterlebnis führen. Wer genug Bergerfahrung mitbringt, kann jedoch leicht anhand meiner Übersichtskarten die Route nachvollziehen. Ich gebe auch gerne Tipps zu bestimmten Routenabschnitten, wenn ihr dazu konkrete Fragen habt.


28.10.2014

Ich finde deinen Alpencross von 2011 total interessant, hab mir schon a ähnliche Route zusammengestellt, find deine aber fast noch besser. Du wirst doch mit Sicherheit einen GPS-Track von dieser Tour haben, ist das möglich dass du mir den schicken könntest?

Antwort: Einen fertigen GPS-Track gibt es leider nicht, da sich besonders bei dieser Tour unterwegs zu viel an der Route geändert hat. Du solltest es aber problemlos hinbekommen, dir mithilfe einer Wanderkarten einen Track zu basteln, wenn du dir die Google-Earth-Karten in meinem Reisebericht im Internet anschaust. Auf dieser Seite findest du auch eine Liste der verwendeten Wanderkarten.


12.09.2014

Vielen vielen Dank für dein diesjähriges Video. Ich bin wieder absolut begeistert, erst erstaunt dich ohne Bike zu sehen, dann sehr erfreut über die Idee „Off E5“! Deine Videos sind sehr professionell, Kameraführung, Musik, Schnitt, Informationen – alles top! Man bekommt immer wieder Lust, Touren zu planen und unterwegs zu sein. Gibt es den Track der Tour zum Download? Und mich würde interessieren, welche Karte du auf dem eTrex genau verwendest.

Antwort: Einen fertigen Track gibt’s leider nicht zum Herunterladen. Du kannst die Route aber einigermaßen gut nachvollziehen, wenn du die Beschreibung und die Karten in meinem Reisebericht liest. Auf dem Navi verwende ich die VeloMap „Alps“, die auf der OpenStreetMap basiert.


23.07.2014

Ich habe noch mal eine Frage zur 2010 Tour, wenn es dich nicht stört. Zum Tag 4 deiner Reise (Martin Busch Hütte zum Nierderjoch): du schreibst da etwas von Wegen die mit Seilen gesichert sind. Im Video habe ich nichts davon gesehen. Wie schwierig ist das für jmd der nur wenig Hochgebirgserfahrung hat? (Ich hätte das ja fast überlesen, aber mein Bekannter hat mich etwas kritisch auf diesen Fakt aufmerksam gemacht.)

Antwort: Im Video ist vieles nicht zu sehen, weil ich ja nur einen geringen Teil der Route filmen kann. Aus heutiger Sicht würde ich den Weg über den Gletscher wählen, das ist viel einfacher und man kann größtenteils schieben. Das machen alle anderen Alpencrosser auch so. Inzwischen ist der Gletscher so weit abgeschmolzen, dass vermutlich keine Gefahr durch Spalten mehr existiert. Wenn ihr das so macht, dann natürlich auf eigenes Risiko.


15.07.2014

Servus Gletschersau, tolle Seite, mein Kompliment! Ich bin auch ein Alleinfahrer und mit Schieben habe ich kein Problem, mein Hardtail trägt sich ganz gut. Mich juckt derzeit der Passo Campo im südlichen Adamello, allerdings von Ost nach West. Beim Suchen stieß ich auf Deine recht neue Beschreibung (2012). So oft wird der Pass wohl nicht durchschoben… Zu meiner Frage:
Welche Route kennst Du bzw. würdest Du empfehlen (alle Wegnummern aus der Kompass-Onlinekarte gezogen)? Weg 20 oberhalb Lago d‘ Arno und dann nördlich auf der 20 bleiben? Oder über 20b zur Sespitze und anschl. 20a und 88 nach Isola (oder direkt zur 88?) Oder auch erst die 89a zum See und später die 88 abwärts? Wieviele Stunden würdest Du in dieser Richtung schätzen (grob gewürfelt, ohne Gewähr, klaro…) vom Lago di Malga Bissina über Pso di Campo und Lago D’Arno zur Straße (Isola oder Valle)? Würde mich freuen, eine Antwort zu erhalten!!

Antwort: Ich bin der Meinung, dass eine Ost-West-Überquerung des Passo di Campo eventuell mehr Sinn macht, als eine West-Ost-Querung. Ich würde aber empfehlen, auf dem üblichen Weg 20 zu bleiben. Ich kenne zwar die von dir genannten Wege nicht komplett, aber meine Einschätzung unter Berücksichtigung der Gegend/Karte ist folgende: Den 89a zum Lago d’Arno kannst du komplett vergessen, dort ist es vermutlich mit dem Bike schwierig oder unmöglich, runter zu kommen. Wie es am See entlang und am 20a aussieht, ist schwer zu sagen. Ich vermute, dass der Weg 88 hinunter nach Isola komplett geschoben/getragen werden muss.
Da dürfte der Weg 20 deutlich mehr Spaß machen. Vom Lago di Malga Bissina trägst du hoch bis zum Pass. Dann geht es abwärts. Das Stück oberhalb vom See ist zwar derart verblockt und zugewachsen, dass du auch hier schieben musst. Danach aber (nach dem Knick nach Nordost) sollte es größtenteils ein spaßiger S2-Trail sein, den man fast komplett bergab bis zur Straße fahren kann. Wenn du diesen Weg nimmst, würde ich vom Lago Bissina bis Valle ganz grob einen Zeitbedarf von 6 Stunden schätzen (ohne Pausen). Alle Angaben natürlich ohne Gewähr.
Ich wünsche dir bei dem Unternehmen viel Glück und Erfolg!

Deine Tips treffen ziemlich genau zu: In Richtung West hatte ich bei der Auffahrt bis Lago di Malga Bissina ca. 1800 Hm, also mehr als Gegenrichtung. Mit anderem Kartenmaterial bestätigte sich die Auswahl auf Weg 20, im Gelände sowieso. Den Trail bergab hab ich nur zu kleinen Teilen genießen können, dafür war ich zu vorsichtig. Bessere (oder mutigere) Fahrer aber würden durchaus Genuss finden. Auch die 6 Stunden dürften recht genau passen. Als Rundtour mit Pso. Croce Domini und einigen Ausflügen in der Gegend dort waren es vier lange, tolle Tage. So grün und feucht hatte ich es aber nicht erwartet. Danke nochmal und alles Gute bei Deinen Trips!


02.03.2014

Deine Seite kenne ich nun schon seit über einem Jahr und bin total begeistert. Schon oft habe ich hier rumgeschökert und mich begeistern lassen. Mich fasziniert wie nahe du der Natur bist ! Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte. Ohne die befahrenen Strassen und Wege zu benutzen. Und die gute Planung/Organisation die damit verbunden ist. Wie du ja auch so schön in deinem letzten Video mit einbringst, wird diese Planung bestimmt oft unterschätzt. Doch eben diese sorgfältige Vorbereitung schafft einem dann natürlich diese Momente, die du festhältst und an denen man sich dann mit erfreuen kann, indem man deine Filme schaut.
Ich träume, seitdem ich letztes Frühjahr deine Seite entdeckte, auch davon einmal in den Alpen zu fahren. Ich wollte dich fragen ob du mir nicht eine leichte Route vorschlagen könntest, da ich total unbedarft bin, was die Alpen anbelangt. Es braucht auch kein Cross zu sein, da ich nicht gleich den 3. vor dem 1. Schritt machen möchte. Falls du meinen Kommentar veröffentlichst kann sich auch gerne jeder Naturliebhaber, der ihn liest, dazu aufgerufen fühlen mich zu begleiten. Gerne würde ich auch zu zweit losziehen. Leider kenne ich für solch ein Unternehmen noch keinen passenden Kameraden. Wie du auch so schön schreibst ist es immer schwierig mit Freunden, die auch beruflich und familiär eingebunden sind, gemeinsame Urlaube, und erst recht welche von diesem speziellen Charackter, zu planen. Wichtig ist mir jedoch vor allem die Natur zu genießen, nicht unbedingt die sportlichen Bestmarken zu knacken. Ich habe lange überlegt ob ich dir schreiben sollte bei dem vielen positiven Feedback was du ja eh schon hast, aber man freut sich doch bestimmt immer wieder über die eine oder andere Anerkennung, die du ja echt verdient hast. Besonders auch, weil deine Seite nicht bloß Selbstdarstellerei ist, sondern weil man sich hier als Laie auch wirklich gute Tipps abholen kann und weil sie einfach begeistert.

Antwort: Danke für deine E-Mail, ich freue mich über jedes Feedback! Mit der Bitte um eine Routenempfehlung stellst du mich vor ein Problem, weil es wirklich tausende interessante Routen in den Alpen gibt. Jede fahrbare Bike-Route wurde bereits in Büchern beschrieben, es gibt etliche hervorragende Mountainbike-Führer im Buchhandel. Ich will dir da kein spezielles empfehlen, weil jeder auf andere Dinge Wert legt und die Vielfalt sehr groß ist. Geh einfach mal in einen Buchladen zum Schmökern, da wirst du dir sicher schnell etwas Brauchbares finden. Es vereinfacht die Suche, wenn du dich vorher für eine bestimmte Region entscheidest. Ich selbst verwende keine Bücher, weil ich mir meine Routen immer individuell selbst zusammenstelle. Trotzdem will ich dir beispielhaft ein paar Webseiten ans Herz legen, die dich interessieren könnten:
Transalp.info: Viele konkrete Routenvorschläge für mehrtägige Touren durch die Alpen von Andreas Albrecht.
Stoneman Trail: Eine 3-tägige Biketour durch die Dolomiten. Gut erschlossen und ausgeschildert.
Wenn du eine Begleitung suchst, schau mal in das Mountainbike-Forum. Dort gibt es ein eigenes Unterforum für diese Zwecke.
Tut mir leid, wenn meine Antwort etwas unkonkret ausfällt. Die Schwierigkeit dabei ist, dass jeder andere Vorstellungen hat (was genau bedeutet „leichte Route“?). Was für mich toll ist, kann für andere eine Katastrophe sein. Da bleibt dir nichts anderes übrig, als erst einmal viel darüber zu lesen und nach und nach deine Ideen zu konkretisieren. Vielleicht wäre es nicht schlecht, dir ein Bike-Quartier in den Alpen zu suchen und von dort aus mithilfe eines guten Buches einige Tagestouren zu unternehmen. Danach kannst du eher einschätzen, was du dir auf einer mehrtägigen Tour zumuten kannst.


16.02.2014

Zuerst ein dickes Lob für die Homepage. Eine Frage, ich will mit meinen Kumpels die Via Claudia Augusta fahren. Wir fahren mit Crossbikes. Würdest Du den Fernpass überfahren mit Crossbike?

Antwort: Den Fernpass könnt ihr problemlos mit dem Crossbike fahren. Die Abfahrt ist zwar ruppig, aber auch mit Tourenrädern und Packtaschen fahrbar, wenn man nicht zu sehr runterrast. Viel Spaß bei euerer Reise!


23.01.2014

ich bin vor einigen Tagen auf Deine HP gestossen, sehr informativ und gut gemacht! Ein kleiner Tipp für digitale Karten. Die digitalen Swisstopos sind i.d.R. ja teuer, man kann auf diese aber auch online zugreifen, wenn man über folgenden französischen Link geht. Dort kann man auf die gesamten französischen Topo Karten (IGN) zugreifen und eben auch auf die Swisstopo (diese kann man bis auf 1:4000 hochzoomen). Man kann auf diesem Portal nach Anmeldung (kostenfrei) auch seine Touren hochladen und auf Layern abspeichern. Ich nutze diese Karten für die MTB Tourenplanung in der Provence, dem Jura und den Vogesen, sollte aber auch in der Schweiz möglich sein. Österreich ist leider nicht dabei…


25.10.2013

Durch Zufall bin ich auf Ihre Seite gestossen und habe dort die letzten 3 Stunden mit Filmchen schauen und Tipps lesen verbracht (eigentlich sollte ich die Wohnung saugen, das gibt Ärger mit der Liebsten…). Auch wenn ich mit meinen 50 Lenzen einen Ihrer AX nie nachfahren werde, ist doch mein Entschluss gereift, die Alpen mit dem Rad zu bezwingen. Nicht alleine, denn wenn ich an die Szene mit den Wölfen denke, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut. Gibt es Ihrer Ansicht nach eine Alpenüberquerung, die zwar technisch ruhig ein wenig anspruchsvoll sein darf, aber für NICHT schwindelfreie Fahrer geeignet ist. An ausgesetzten Stellen habe ich schon beim Wandern meine liebe Not, auch ohne Bike auf dem Rücken. Ansonsten: Viele Grüße und vielen Dank für diese tolle Seite und die schönen Stunden, die sie einem beschert!

Antwort: Es freut mich, dass die Seite motiviert und gefällt. Wölfe sind übrigens völlig harmlos, die würden nie einen Menschen einfach angreifen. Was die Routenempfehlung angeht: Für den ambitionierten Durchschnitts-Mountainbiker habe ich die Gletschersau-Route ausgearbeitet, die ich sehr gut finde. Schwindelfrei muss man nicht sein. Einzig beim Abstieg vom Niederjoch ist der Weg über 300 m etwas ausgesetzt. In wieweit das ein Problem werden kann, kann ich nicht beurteilen. Zur Not könnte man auch die Umgehung über das Timmelsjoch wählen.


27.08.2013

Erst mal allen Respekt was du da alles machst und für die Nachwelt zur Verfügung stellst!!! Wir sind selber auch begeisterte Alpencrosser und planen gerade unseren Trip. Wir wollen auch übers Ötztal fahren. Da wir gerne Bergübernachtungen bevorzugen, ist meine Frage an Dich, ob es auf dem Rettenbach oder Tiefenbach was zum Übernachten gibt. Weißt du da was? Wir wollen eigentlich auch mit der Bahn rauf auf Hochsölden. Da müsste es doch auch jetzt im Sommer was geben? Vor und nach dem Tunnel sind ja zwei SB Restaurants, welche aber keine Übernachtung anbieten. Jetzt war unser Gedanke, vielleicht dann in Hochsölden zu übernachten und dann am nächsten Tag weiter übern Tunnel bis zur Similaun zu fahren. Wie ist denn das Stück dann von Hochsölden bis zum Tunnel (Hm usw)?

Antwort: Nach meinen Informationen gibt es eine Übernachtungsmöglichkeit auf Hochsölden, aber nicht am Gletscher oben. Die nächste Möglichkeit besteht erst wieder in Vent, dann Martin-Busch-Hütte und Similaunhütte. Von Hochsölden zum Gletschertunneleingang sind es – wenn du meine Route über die Rotkogeljochhütte nimmst – etwa 560 Hm und 6,5 km. Im Tunnel geht es noch einmal 200 Hm bergauf. Bis zur Rotkogeljochhütte muss man größtenteils einen breiten Schotterweg hochschieben, weil der an den meisten Stellen etwas zu steil zum Fahren ist. Ab da kann man problemlos fahren.


25.07.2013

Transalp 2013 – auf den Spuren der Gletschersau! Wir sind aktuell auf deiner Gletschersau-Route unterwegs. Unseren Startpunkt haben wir auf Ehrwald gelegt, kurz vor dem Tremalzo werden wir in Roncone übernachten. Schönen Dank für deine Unterstützung und die nette Kommunikation.

Antwort: Viel Glück, viel Spaß und eine pannenfreie Tour! Mit dem Wetter habt ihr ja schon mal das große Los gezogen!


15.07.2013

Unsere ersten 4 Etappen stehen soweit, jetzt schwanken wir hinsichtlich der Übernachtung bzw. dem Verlauf bei Etappe 5.
1) Ehrwald – Imst – Sölden
2) Sölden – Vent – Martin-Busch-Hütte
3) Martin-Busch-Hütte – Tarscher Alm
4) Tarscher Alm – Dimaro
5a) Dimaro – Madonna – Tione – Passo di Rango Tiamo (deine erste Tour 78km und 2530 hm)
Zu deiner Anmerkung zur Variante über den Bärenpass: Würde die dann so aussehen? Hab ich nicht ganz verstanden:
5b) Dimaro – Madonna di Campiglio – Bärenpass – Stenico (bis hier 35 km, 1300 hm), dann weiter über Stenico – Tione – Passo di Rango – Tiarno (insg. 78, 3000 hm)
3000 hm sind uns dann doch etwas viel. Denke das wird ein ziemliches Gehetze und fahren bis spät abends?.
6) Tiarno – Tremalzo – Torbole (46 km, 2050 hm)

Antwort: (Bei Etappe 4 fehlt noch der Übergang vom Ultental nach Dimaro. Ich vermute mal, ihr wollt über das Rabbijoch.) Deine Etappe 5a entspricht meiner Route von 2010. Deine Etappe 5b entspricht dem, was ich für meine Gletschersau-Route empfehle. Allerdings auf 2 Tage verteilt. Übernachten würde ich z.B. in Tione di Trento, am nächsten Tag über den Passo di Rango, Tiarno und optional (für die fitten Biker) noch über den Tremalzo zum Gardasee. So ist die Sache dann auch zu schaffen. 7 Tage musst du insgesamt schon einplanen.


14.07.2013

Erst einmal zu deiner Seite; wirklich sehr informativ und bestimmt sehr zeitaufwendig, aber es liest sich sehr gut und macht Lust auf sofort losfahren!! Zu den Karten von OpenStreetMap habe ich eine Frage: Besteht die Möglichkeit, diese Karten auf ein Garmingerät zu spielen und wenn ja, wie?

Antwort: Ja, die Möglichkeit besteht. Und es ist gar nicht schwer:

  • Zuerst musst du das Karten-Installationstool MapInstall von Garmin installieren (das ist beim Gerät dabei und kostet nichts). Das Programm brauchst du, um Karten auf dein Garmin-Gerät kopieren zu können. Es wird mit der Software Basecamp von Garmin mitinstalliert oder kann auf der Garmin-Seite separat heruntergeladen werden.
  • Dann lädtst du dir im Internet die OpenStreetMap-Karte herunter, die für dich am besten passt. Es gibt davon zwei Varianten, die sich etwas in der Darstellung unterscheiden: OpenMTBMap.org und VeloMap.org. Ich bevorzuge VeloMap, weil ich sie auf kleinen Displays etwas übersichtlicher finde. Suche die für dich passende Karte heraus; für das Biken in den Alpen ist die VeloMap – Alps sinnvoll.
  • Du installierst die Karte auf deinem Computer, indem du einfach das Setup ausführst.
  • Danach kannst du dein Garmin-Gerät am PC anschließen und mit MapInstall die Karte auf das Gerät übertragen. Fertig!

Im Internet findest du z.B. auf den genannten Kartenseiten auch detaillierte Anleitungen.


06.07.2013

Mein Kumpel und ich möchten Anfang August die 2010er Route Füssen- Riva nachfahren! Jedoch sind wir Konditionstechnisch noch nicht so fit! Kannst du uns bei der Route irgendwelche Abkürzungen empfehlen? Speziell um Höhenmeter zu sparen?

Antwort: Wenn ihr die Route etwas entspannter fahren wollt, würde ich zu folgendem raten:
1. Plant einen Tag mehr ein und macht dafür kürzere Tagesetappen.
2. Nehmt die Seilbahn hoch nach Hochsölden.
3. Spart euch am Ende den Bärenpass und nehmt stattdessen meine Umfahrung über Tiarno di Sopra.
4. Ihr könntet statt über das Niederjoch auch meine beschriebene Alternative über das Timmelsjoch fahren, oder gar ein Stück mit dem Bus hochfahren. Das kostet deutlich weniger Energie (man fährt auf Asphalt hoch, anstatt das Rad auf schwierigem Untergrund zu schieben oder zu tragen). Allerdings ist es auch weniger schön. Würde ich nur im Notfall empfehlen.
Ich weiß nicht, wie fit ihr tatsächlich seid. Ich war damals 2010 im Nachhinein betrachtet nicht besonders gut vorbereitet und habe mich halt durchgekämpft. Ich denke die Route ist zu schaffen, wenn man eine gute Grundkondition hat und sich entsprechend Zeit nimmt. Außerdem ist die Gletschersau-Route ja auch meine „entschärfte“ 2010er Tour, d.h. ohne das schwierige Tarscher Joch, ohne den Passo di Rango und ohne den Tremalzo. Ansonsten gibt es keine sinnvollen Abkürzungen oder Alternativen, ohne die Route komplett umzuplanen.


01.06.2013

Super Seite mit vielen nützlichen Informationen für meinen ersten selbst geplanten Alpencross (mit 4 weiteren Teilnehmern). Bin durch Deine Videos auf Youtoube auf Deine Seite gestoßen. Den Alpencross planen wir als ungeführte Tour. Die Routenplanung habe ich selber übernommen auf Basis bereits bekannter Routen und Tourenberichte vieler erfahrener Alpencrosser. Jedoch planen wir keine Alpenüberquerung von Nord nach Süd, sondern einen Rundkurs von Garmisch über Karwendel, Tuxer Joch, Sterzing, Jaufenpass, Timmelsjoch (Variante auch ggf. Eisjöchl von Naturns aus) und durch das Ötztal und über Fernpass zurück nach Garmisch. Vielleicht kannst Du dir ja mal meine Routenplanung auf gpsies ansehen. Vielleicht kannst Du ja noch wertvolle Hinweise zur ein oder anderen Fahrtstrecke geben und hast ja auch Alternativvorschläge. Da wäre ich Dir echt sehr sehr dankbar.

Antwort: Im Karwendel sind am Wochenende sehr viele Wanderer unterwegs, auf die man Rücksicht nehmen muss. Die Abfahrt vom Plumsjoch nach Pertisau erfordert einigermaßen fahrerisches Können, weil sie sehr steil und mit losem Schotter durchsetzt ist. Wem das zu rutschig ist, der muss halt an manchen Stellen schieben. Ansonsten aber kein Problem. Das einzige, was mir an der Route nicht gefällt, sind der Jaufenpass und das Timmelsjoch. Die sind als reine Straßenetappen geplant, auch bergab. Ihr könntet stattdessen über die Schneebergscharte, wo man allerdings das Bike ab der Poschalm etwa 600 Hm schieben und an manchen Stellen auch tragen muss. Lohnt sich aber meiner Meinung nach. Bei der Abfahrt kann man den Knappensteig bis zur Timmelsjochstraße fahren, damit man nicht ganz runter und die Straße wieder komplett hoch muss. Vom Timmelsjoch hinunter ins Ötztal würde ich auch eher den Urweg (E5) fahren, als die Straße. Alle Angaben ohne Gewähr.


29.05.2013

Erstmal ein großes Lob an deine Seite, absolut toll aufbereitet und mit viel Liebe gemacht – Respekt. Ich interessiere mich für Deine Touren. Gibt es die Möglichkeit diese als GPX Datei zu erhalten oder hast Du das vielleicht schon auf Deinen Seiten bereitgestellt und ich finde es nur nicht? Ich gehe davon aus, dass Du Deine Strecken aufgezeichnet hast, da Du ja mit Navi unterwegs warst. Für ein Feedback wäre ich sehr dankbar.

Antwort: Die Tourdaten habe ich absichtlich nicht zum Download angeboten. Meine Touren sind nämlich nicht so gut zum Nachfahren geeignet. Die Leute, die so bergerfahren sind, dass sie es durchziehen könnten, können die Strecken anhand meiner Satellitenbild-Karten leicht nachvollziehen. Alle anderen Bergradler würden mich verfluchen, wenn sie meine Alpenüberquerungen ausprobieren würden. Wenn du Informationen über bestimmte Streckenabschnitte brauchst, frage mich einfach konkret, dann werde ich dir gerne helfen.


08.03.2013

Bei meiner Recherche wg. Alpencross 2013 bin ich auf deine Seiten gestoßen – Kompliment & Respekt, toll gemacht, da steckt extrem viel Zeitaufwand dahinter. Die 2010er Route interessiert mich, da sie bis auf eine kurze Passage nach Dimaro keine von mir bisher befahrenen Routen enthält, dafür aber das Rabbijoch, das eh auf meiner „Wunschliste“ steht. Darüber hinaus hatte ich immer auch das Madritschjoch im Auge. Deine Route führt gar nicht weit dran vorbei, so dass ich mich frage, ob du dich bewusst „dagegen“ entschieden hast? Wenn ja, würde mich interessieren, warum. Kurzes Feedback wäre nett – vielen Dank im Voraus!

Antwort: Das Madritschjoch ist sehr schön, doch es passt nicht in diese Route. Man müsste, um das Madritschjoch einzubauen, einen ziemlich großen Umweg fahren. Nämlich nach der Abfahrt vom Niederjoch ins Vingschgau (Staben) entlang der Etsch zurück bis nach Prad, dann hoch nach Sulden, über das Madritschjoch, wieder hinunter ins Vinschgau und dann entlang der Etsch zurück nach Staben. Das macht keinen Sinn. Das Madritschjoch bietet sich eher dann an, wenn man über den Reschenpass oder den Schliningpass ins Vinschgau kommt.


07.12.2012

Das Video von 2012 gefällt mir auch gut. Muss ein riesen Aufwand sein die Kamerapositionen einzurichten bis es passt. Geht vermutlich nur, wenn die Filmerei auch eine Leidenschaft ist. Ich bin froh, wenn ich zum Foto greife, meist im Fahren. Der Passo di Campo ist echt krass. Bin ein paar Wochen später drüber. Wenn man nach 2 Std um den Berg kommt, meint man es wird einfacher, da das Höhenprofil eine flachere Strecke anzeigt. In Wirklichkeit ist die Traversa sehr verblockt und noch fieser zu Schieben/Tragen wie das steile Stück und man braucht nochmal 2 Std bis zum Pass. Ich hab übrigens auch 1,5 Std, bis auf wenige Meter fahrend, runter geschoben; abgehakt.


03.11.2012

Die Internet Seite ist recht informativ und enthält ein paar tolle Tipps. Mir fehlen allerdings detaillierte Informationen, zum Beispiel ein kleiner Trainingsplan, oder Details zu Routenplanung. Mich würde interessieren welche Literatur empfehlenswert ist oder ob es andere Quellen gibt um an schöne Routen zu kommen. Bei ersten Recherchen hab ich leider oft nur anspruchslose Touren oder übermenschliche Touren gefunden. Die paar Touren (Ich dachte an eine Hm-Leistung um 10.000 m mit Tagesetappen bis max. 80 km.), die ich gefunden hab, führten leider zu mindestens 50 % über Asphalt und kaum Trails, nicht das was ich suche. Wie komme ich an geeignete Routen?

Antwort: Das Ziel dieser Seite (neben der Dokumentation meiner Transalp-Abenteuer) ist, dem Leser alle Grundlagen an die Hand zu geben, um einen Alpencross selbst planen zu können und sich passend darauf vorzubereiten. Für diesen Zweck beschreibe ich, welche Ausrüstung ich verwende, wie ich die Route plane und wie ich trainiere. Ziel der Seite ist es nicht, Trainingspläne zu veröffentlichen oder konkrete Routenvorschläge zu machen. Das wäre zu aufwändig und die Vorstellungen der interessierten Leser sind zu vielfältig, um darauf sinnvoll eingehen zu können. Außerdem gibt es dafür massenweise Informationen im Internet bzw. tolle Bücher (einfach mal nach „Transalp“, „Mountainbike“ und „Buch“ suchen).
Trainingspläne können je nach köperlicher Voraussetzung, Bike-Erfahrung, Trainingsmöglichkeiten und geplanter Route individuell sehr unterschiedlich sein. Das kann man schlecht über einen Kamm scheren. Ich nehme auch bewusst Abstand von konkreten Routenvorschlägen, denn die Voraussetzungen und Vorkenntnisse der Radfahrer reichen von Flachland-Tourenradler bis Enduro-Extrembiker, und Tourangaben in Höhenmetern und Länge sind sowieso nicht aussagekräftig. Was für den einen eine unfahrbare Zumutung ist, ist für den anderen ein kurzweiliger Spaßtrail. Es ist in den Alpen leider so, dass die leichteren Routen viel über Asphalt und Forststraßen führen und auf den schwereren viel geschoben und getragen werden muss (manchmal sogar bergab). Das hat damit zu tun, dass die Alpen (z.B. im Gegensatz zu den Rocky Mountains) ein sehr schroffes und steiles Gebirge sind. Das heißt, gangbare Routen sind meistens verkehrstechnisch erschlossen, alles andere ist im Prinzip den Wanderern und Bergsteigern vorbehalten. Die Routen mit leichten und mittleren Schwierigkeitsgrad sind vielfach dokumentiert. Ein gewisser Asphaltanteil ist dabei unvermeidbar. Wenn du dich abseits dieser Routen bewegen willst, musst du so viel Leidensbereitschaft, Fahrtechnik und alpine Erfahrung mitbringen, dass die Planung der Route das kleinste Problem darstellt.


22.08.2012

Ich fahre demnächst u.a. durch die Bergamasker Alpen und komme dann über Storo zum Gardasee – dieses Jahr mit dem Tourenrad. Frage an den „Ortskundigen“: Kann man die Strecke vom Monte Tremalzo zum Monte Nota mit dem Tourenrad fahren (habe die Schwalbe Marathon Racer drauf, da ich ansonsten nur Straße fahre und jeden Pass mitnehme)? Zum Monte Tremalzo ist es ja geteert und ab Monte Nota nach Limone sul Garda auch. Dankbar für jeden landschaftlichen Tipp.

Antwort: Die Strecke vom Tremalzo bis zum Passo Nota kann man meiner Meinung nach problemlos mit dem Tourenrad fahren. Man fährt größtenteils auf groben Schotter bergab. Man muss halt evtl. mit 28-Zoll-Rädern etwas langsamer fahren, wenn man unsicher ist, aber man muss nicht absteigen. Viel Spaß bei der Tour!


14.01.2012

Great website – you’ve packed in loads of essential information – thanks so much! After reading about your 2010 trip I’ve got a question for you… Do you think it would be a good idea for me to ride something similar to your 2010 route? I ask as when I read your criteria for selecting your 2010 route it read like a wish-list of everything I want out of my trip (riding only – no driving, scenic and high mountain terrain, as much challenging singletrack as possible, avoiding asphalt descents, flexible day plans etc…) and so maybe you could let me know if you think it would be suitable for me? Here’s a short résumé of my biking history/experience to give you more of an idea of my skill level:
– I’ve done lots of medium-distance self-guided riding in the Alps but only day rides from/to resorts.
– I’m very comfortable map reading and navigating but I will be using paper maps as I don’t use GPS.
– I would have 10 days to do this route and so would need to cover less distance/height each day.
– I am in pretty good shape already and so fitness should be no problem.
– I actively seek out technically challenging terrain when choosing bike routes – I am sure I could ride all that this route could throw at me.
So…is your 2010 route something that you think might be suitable for me???

Antwort: I think the route could be suitable for you. You wouldn’t need 10 days though. If you take your time, 8 days should be more than enough. Most parts of the route can easily be done without GPS if you prepare well and use good maps. However, several of the trails I consider not ridable or pure torture without full suspension. Don’t underestimate the trails. There’s a reason why they are no popular Transalp routes. Some of them are freeride trails that are even difficult for hikers.


10.09.2011

Servus, mit großem Interesse habe ich auf Deiner Homepage den Bericht über den Solo-Alpencross 2011 gelesen. Meine Hochachtung dafür. Nach einem, wegen meinem unfitten Mitfahrer, bereits am zweiten Tag abgebrochenen Alpencross (Mittenwald nach Cortina), bin ich ebenfalls bereits mit der Planung für 2012 beschäftigt.
Zu guter Letzt wünsche ich Dir noch für Dein Vorhaben in 2012 (welche Route ist geplant?) alles Gute

Antwort: Wie du ja gelesen hast, lief dieses Jahr nicht alles nach Plan. Klasse war’s trotzdem. Meine Erfahrungen werden großen Einfluss auf die Planung für 2012 nehmen. Eine konkrete Route habe ich noch nicht, aber es wird wohl wieder von Süddeutschland durch Tirol bis zum Gardasee gehen. Dabei will ich vermeiden, Wege zu fahren die ich schon kenne. Ich habe so 2-3 Pässe im Kopf, die ich gerne fahren würde. Details werden sich wohl in den nächsten Wochen herauskristallisieren.


06.07.2011

Hallo, kannst du mir bitte sagen, ob der Tunnel am Tiefenbachfener innen beleuchtet ist? Komm ich da ohne eigenes Licht durch, schon oder? Ich hab eigentlich keine große Lust, wegen den 2 km mein Licht mit auf AlpenX zu nehmen.

Antwort: Der Tunnel ist beleuchtet, wenn auch schwach. Um durchzukommen brauchst Du kein Licht, es würde nur Deiner eigenen Sicherheit dienen (falls Autos unterwegs sind). In meinem Alpencross-Video ist das eigentlich recht realistisch zu erkennen.


28.06.2011

Erst einmal wollte ich mich bedanken, für Deine tolle Seite mit all den Tipps, Material und Infos welche Du zur Verfügung stellst. Das komplette Paket ist weit mehr als hilfreich und inspirierend. Respekt & Dank dafür – ehrlich!
Deine Vorbereitungen sollten wahrscheinlich fast abgeschlossen sein, in den kommenden Tagen müsste es los gehen und dennoch wollte ich Dich mit eine paar Fragen löchern. Ganz generell interessiert mich sehr für die Tour des letzten Jahres. Im speziellen ist mein Plan für die italienische Seite nicht soo ausgereift. Auch stelle ich mir die Frage nach Ausweichrouten für die Teilstrecke > HochSölden > Martin Busch > Tarsch. Da gibt es nicht viele Alternativen 😉 Dann noch die Frage des Rücktransports nach dem Desaster mit der Bahn bzw. einer annehmbaren Lösung für das Problem, welche nicht 5x Umsteigen und fast 8h Dauer nach Deutschland umfasst.

Antwort: Aus dem Ötztal heraus gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Über Vent – Martin-Busch-Hütte – Niederjoch, oder über das Timmelsjoch. Wenn Du das Timmelsjoch fährst landest Du in der Gegend von Meran, und ich habe keine Ahnung wie Du von da aus weiterfahren könntest. Eine gute Alternative wäre eventuell auch, gar nicht ins Ötztal zu fahren, sondern bei Imst von meiner Route abzuweichen nach Wenns, Prutz, Tösens, Pfunds und dann über den Reschenpass ins Vinschgau. Vom Vinschgau aus gibt’s jede Menge interessante Alternativen.
Für die Rückreise habe ich dieses Jahr einen Bike-Shuttle gebucht, der mich zurück zum Münchner Hauptbahnhof bringt. Das ist sehr unkompliziert und nur etwas teuerer als die Bahn. Anbieter findest Du eine Menge im Internet.


06.06.2011

Hallo „Gletschersau“, erst mal großes Kompliment für dein Video von deiner 2010er-Tour. Klasse gefilmt – da ich auch am liebsten alleine unterwegs bin, weiß ich, was das für ein act ist. Aber meine Frage:
Hast du die GPS- Daten deiner Planung noch, und gibst Du diese auch weiter? Mir fehlt von der Tour noch das Stück von Sölden via Seilbahn und Rotkogeljoch zur Gletscherstrasse. (habe ich im Netz nicht gefunden) oder ist das Teilstück auch so einfach zu finden? Ich plane die Tour ähnlich wie Du nur ab Pfronten und dann vom Schnalstal übers Eisjöchl.
P.S. Deine Neue Tour ist aber „hartes Brot“ – Du bist echt ein Freak! Chapeau!!!

Antwort: Die Strecke zur Rotkogeljochhütte ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Ich hatte ja auch leider ab dem 2. Tag kein Navi mehr. Die Tour war klasse, kann ich wärmstens empfehlen. Das Eisjöchl werde ich auch irgendwann mal in Angriff nehmen. Mal sehen wie der 2011er Alpencross verläuft. Manchmal frage ich mich, ob ich mir da nicht zu viel zugemutet habe. Im August wissen wir mehr…


07.03.2011

Wie schätzt du denn den Übergang an der Similaunhütte ein? Ich meine jetzt so vom Schieben her, im Vergleich zu Schneebergscharte, Eisjöchl & Co. Das mit dem Gletscher soll ja nicht so n Problem sein, oder? Vorausgesetzt, s Wetter passt!!! Und das Stück von Sölden hintenrum nach Vent ist wohl so ne kleine Einstimmung für n nächsten Tag, oder? Viel Schieberei? Der Tunnel ist ja nicht beleuchtet, oder?

Antwort: Von Vent kommend kannst Du bis zur Martin-Busch-Hütte problemlos fahren. Ab da praktisch schieben und tragen. Über den Gletscher würde ich nicht gehen, auch wenn’s bequemer ist und das viele machen. Gletscher sind unberechenbar. Der offizielle Weg am Gletscher vorbei ist ziemlich schwierig und felsig. Man sollte trittsicher sein. Der Trail runterwärts nach Vernagt ist genial, aber wer kein guter Freerider ist wird wohl sehr viel schieben müssen.
Von Sölden nach Vent gibt’s 2 Varianten: Durchs Venter Tal bequem hochradeln (Straße mit Tunneln, ist nicht mein Ding), oder über den Rettenbachferner und durch den Gletschertunnel. Der Gletschertunnel ist zwar beleuchtet, aber nur sehr schwach. Licht brauchst Du für beide Varianten, wenn Dir Dein Leben lieb ist. 🙂 Hoch zum Rettenbachferner kannst Du wieder wählen: Ötztaler Gletscherstraße (Verkehr, aber bequem fahrbar), oder über Hochsölden und die Rotkogeljochhütte (viel schieben, evtl. Seilbahn). Falls Du über Rettenbachferner fahren willst, auch hier die Warnung: Der Trail runter nach Vent, so schön wie er ist, ist nur zu etwa 50% fahrbar. Nicht dass dann hinterher die Enttäuschung groß ist.