Alpencross 2019 zu Fuß

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Video und Reisebericht

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Das Ziel

Eine Alpenüberquerung zu Fuß hat ihren besonderen Reiz. Das hatte ich bereits auf meiner 5-tägigen Tour 2014 festgestellt. Bei der Wiederholung dieses grandiosen Abenteuers möchte ich länger unterwegs sein und mich noch mehr im Hochgebirge abseits der Hauptrouten bewegen. Die ständigen Abstiege ins Tal möchte ich so gut es geht vermeiden, da die langen Abstiege einerseits nicht so spannend sind und andererseits die Knie sehr stark belasten. Wenn möglich, werde ich bergab auch mal eine Seilbahn nutzen.

Wir werden zu zweit unterwegs sein und ich freue mich sehr darauf, weil ich einen guten Partner dafür gefunden habe.

Planung

Ich möchte meine Alpenwanderung ähnlich minimalistisch angehen, wie die vergangenen Mountainbike-Touren. Das heißt ich werde mich beim Gepäck stark einschränken und nur das Nötigste mitnehmen. Ich habe keine Lust, einen 15-Kilo-Schrank am Rücken herumzuschleppen, denn sonst hätte ich auch gleich mein Mountainbike mitnehmen können. Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass man auch mir sehr wenig Gepäck auskommen kann, wenn man seine Ausrüstung vernünftig zusammenstellt und nicht tagelang bei allzu schlechtem Wetter unterwegs ist. In Bezug auf das Wetter liegt beim Wandern meine Toleranzschwelle jedoch deutlich höher, als beim Mountainbiken. Ein Regentag ist weniger unangenehm, weil man sich nicht derart anstrengen muss und nicht so stark schwitzt, wie beim Fahrradfahren.

Da mir nur etwa eine Woche zur Verfügung steht und ich auf Schusters Rappen nicht annähernd die Kilometerleistung schaffen kann wie mit dem Fahrrad, endet die Tour in Südtirol. Loswandern werde ich in Oberstdorf. Dort werde ich bestimmt auf viele Wanderer treffen, die den klassischen Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Meran nehmen. Dies sind zwar auch die Eckpunkte meiner Route, jedoch werde ich möglichst bald vom E5 abweichen und dann auf individuell ausgesuchten Pfaden nach Meran laufen.

Beim Zusammenstellen der Route habe ich darauf geachtet, dass ich mich viel im Hochgebirge auf > 2000 m bewege und nur zum kurzen Durchqueren von Tälern wieder absteige. Das Ziel ist, möglichst wenigen Menschen und möglichst wenig Verkehr zu begegnen. Ohne Fahrrad auf dem Buckel ist dies natürlich wesentlich leicher zu verwirklichen. Dass die Wege dort teilweise sehr anspruchsvoll sein werden, macht die Sache für mich interessant und spannend. Teilweise werde ich mich in Gelände begeben, in dem es gar keine richtigen Wege mehr gibt. Es wird also sicher wieder ziemlich abenteuerlich. Viel mehr als 20 km Laufleistung am Tag ist unter solchen Umständen sicher nicht drin. Eine genaue Schätzung traue ich mir nicht zu, weil ich mit mehrtägigen Wanderungen kaum Erfahrung habe.

Der Zeitpunkt ist unbekannt. Aufgrund meiner Terminsituation kann ich mich erst sehr kurzfristig entscheiden, ob und wann ich losziehe. Grob angepeilt habe ich den Juli, es kann aber auch August oder September werden. Schneefelder wären kein so großes Hindernis wie beim Mountainbiken, solange man den Weg noch identifizieren kann und der die Stelle nicht ausgesetzt ist. Wenn ich also sehr früh wandern sollte (z.B. Ende Juni), muss ich insbesondere an Nordhängen auf die Schneesituation achten.

Die Route

 

Gesamtstrecke: xx km
Gesamtanstieg: xxxx Hm

Bei neunTagesetappen erwarten uns durchschnittlich etwa xx Hm und xx km pro Tag.